VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2005; 102(27): A-1980 / B-1672 / C-1576

EB

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Wissenschaftspreis – verliehen durch die Sächsische Augenärztliche Gesellschaft e.V., Dotation: jeweils 1 500 Euro, an folgende Preisträger: Dr. med. Andreas Böhm, Oberarzt an der Augenklinik, Universitätsklinik Carl Gustav Carus Dresden („Visuelle Funktion und Sehnervenkopfperfusion nach der Gabe eines zentral wirksamen Kalziumantagonisten“), an Dr. med. Ulrich G. Jähne, Augenklinik des Helios Klinikums Erfurt („Langzeitergebnisse der perforierenden Keratoplastik: Vergleich dreier Trepansysteme“) und an Dr. med. Yousef Yafai, Augenklinik des Universitätsklinikums Leipzig („Interaction of Müller cells and endothelial cells in retinal angiogenesis/neovascularization“).

Franz-Loogen-Preis 2004 – verliehen durch die Gesellschaft zur Förderung der Herz-Kreislaufforschung Essen e.V., Westdeutsches Herzzentrum Essen, Dotation: 13 000 Euro, gestiftet durch die Firma Servier, an Prof. Dr. med. Christoph Bode, Direktor der Abteilung Kardiologie und Angiologie, Innere Medizin III, Universität Freiburg. Bode wurde ausgezeichnet in Würdigung seiner Arbeiten zur Behandlung des Herzinfarktes mittels gentechnologisch gewonnener Substanzen, die Gerinnsel auch in Herzkranzgefäßen auflösen können, heißt es in der Laudatio.

MRC Pathfinder Award – dotiert mit 235 000 Britischen Pfund (circa 350 000 Euro), verliehen an Priv.-Doz. Dr. med. Ulrich Müller, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie der Universität Leipzig, zurzeit als Humboldt-Stipendiat und Honorary Consultant Psychiatrist an der Universität Cambridge. Mit dem Preisgeld wird eine Studie finanziert, mit der die Wirkungen von Medikamenten (Methylphenidat, Ritalin) zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-Störung geklärt werden sollen. Außerdem soll die Hypothese geklärt werden, nach der die motorische Hyperaktivität eine Art Selbstbehandlung der Aufmerksamkeitsstörung darstellt.

Hans-Hartwig-Clasen-Förderpreis – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie e.V., Dotation: 1 500 Euro, an Oberstabsarzt Dr. med. Roman Wölfel, Sanitätsamt der Bundeswehr, Institut für Mikrobiologie in München, zum Thema „Entwicklung eines Echtzeit-PCR-Nachweisverfahrens für Barmah-Forest-Virus“.

Anlässlich der TELEMED 2005 werden zwei Preise für die besten wissenschaftlichen Posterpräsentationen verliehen. Der erste Preis, Dotation: 1 500 Euro, ging an: Prof. Dr. Harald Korb, Telemedizin Zentrum der Personal HealthCare Telemedicine Services GmbH, für seine Posterpräsentation „Telemonitoring bei Akutem Koronarsyndrom: Effektivität unter klinischen und gesundheitsökonomischen Aspekten“. Die beiden zweiten Preise (Dotation: insgesamt 500 Euro) gingen an Dr. Gunther Hellmann, Erlangen („Sicheres eRezept: Teilbelieferung und Patienteneinsichtnahme“), und an Dr. Rainer Röhrig, Universitätsklinikum Gießen („Data-Warehouse-Konzept zur Verbindung klinischer Routine-Daten und Genom-Daten im Rahmen des NGFN-2“).

Paul-Martini-Preis – verliehen durch die Paul-Martini-Stiftung während der 111. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. in Wiesbaden, an Priv.-Doz. Dr. med. Johannes Oldenburg, Institut für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie des DRK-Blut- spendedienstes Baden-Württemberg–Hessen in Frankfurt am Main, in Würdigung seiner Untersuchung zum Themenkreis Cumarinderivate Thrombosen.

Stipendium für Parkinsonforschung – gestiftet durch GlaxoSmithKline, München, überreicht während des 4. Deutschen Parkinson-Kongresses in Frankfurt, Dotation: 25 000 Euro, an Dr. med. Beate Winner, Assistenzärztin an der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universität Regensburg, in Würdigung ihrer wissenschaftlichen Untersuchungen, die sich mit der Frage befassen, wie dopaminproduzierte Nervenzellen stimuliert werden können, um sich zu regenerieren (am Maus-Modell).

Sebastian Strieth Foto: privat
Sebastian Strieth
Foto: privat
Graduierten-Stipendium 2005 – verliehen durch die Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung und die Medizinische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, Dotation 8 000 Euro, an Dr. med. Sebastian Strieth, Assistenzarzt an der Klinik für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde, Klinikum Großhadern und Innenstadt der Ludwig-Maximilians-Universität München. Strieth wurde für seine Studien zu den „Effekten des ,Vascular Targeting‘, einer antivaskulären Tumortherapie, auf die Thrombozyten-Endothelzell-Interaktion und die Gewebe-Azidose in soliden Tumoren“ ausgezeichnet.

Deutscher Schmerzpreis – verliehen anlässlich des Deutschen Schmerztages 2005 in Frankfurt, veranstaltet durch die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V., an Andreas Vogt, Leiter der Landesvertretung der Techniker Krankenkasse Baden-Württemberg in Stuttgart. Geehrt wurde Vogt für seinen Einsatz zur Verbesserung der Versorgung chronisch Schmerzkranker, heißt es in der Laudatio.

Forschungspreis – verliehen durch die René-Baumgart-Stiftung während des 46. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie e.V. in Berlin, ausgeschrieben durch die René-Baumgart-Stiftung, Dotation: 5 000 Euro, an die Biotechnologin Soni Pullamsetti, Indien, in Würdigung ihrer Forschungsarbeiten, die sich klinisch und experimentell mit dem Kranheitsbild des Lungenhochdrucks beschäftigen.

Ferdinand-Sauerbruch-Forschungspreis – verliehen anlässlich des 29. Berliner Chirurgentreffens, an Dr. med. Matthias Glanemann, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Charité, Campus Virchow Klinikum, in Anerkennung seiner Arbeit „Ischemic preconditioning protects from hepatic ischemia/reperfusion-injury by preservation of microcirculation and mitochondrial redox-state“.

Walter-Siegenthaler-Preis 2004 – verliehen durch die Deutsche Medizinische Wochenschrift, verlegt im Georg-Thieme-Verlag, Stuttgart, an die Autoren Dr. med. Stefan Ernst Webendörfer, Peter Messerer, Friedhelm Eberle und Prof. Dr. med. Andreas Zober, Abteilung Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz der BASF AG, Ludwigshafen. Der Autorenpreis zeichnete den Beitrag „Darmkrebsvorsorge im Betrieb: Eine Initiative sekundärer Prävention in der BASF AG“ aus, der im Februar 2004 in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift erschienen ist. EB
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