ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2005Internet: Etabliert als Alltagsmedium

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Internet: Etabliert als Alltagsmedium

Dtsch Arztebl 2005; 102(28-29): A-1990 / B-1682 / C-1586

Krüger-Brand, Heike E.

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LNSLNS Starker Zuwachs der Internet-Nutzung bei älteren Personen
Die Internet-Nutzung in Deutschland ist binnen Jahresfrist leicht gestiegen. Zurzeit sind 55 Prozent der Deutschen online (2004: 53 Prozent). Das entspricht 35,7 Millionen Personen über 14 Jahre. Die Internet-Gemeinde hat sich damit um 1,74 Millionen Nutzer vergrößert. In den nächsten zwölf Monaten beabsichtigen 4,1 Millionen Bundesbürger (sechs Prozent) online zu gehen. 25 Millionen (39 Prozent) zählen allerdings immer noch zu den so genannten Offlinern, den Nicht-Nutzern des Internets ohne Anschaffungsabsicht. Diese sind mehrheitlich weiblichen Geschlechts, haben einen geringen Bildungsabschluss sowie ein niedriges Einkommen und werden immer älter. Das Durchschnittsalter der Nicht-Nutzer liegt bei 60,3 Jahren.
Das sind Ergebnisse des zum fünften Mal erschienenen (N)ONLINER Atlas 2005, den die Initiative D21 und TNS Infratest in Berlin vorgestellt hat. Die Studie untersucht, wie das Internet genutzt wird, und verdeutlicht Unterschiede nach Bundesland, Regierungsbezirk, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung.
Starken Zuwachs bei der Internet-Nutzung gab es bei der älteren Generation. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Internet-Nutzung in der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen um drei Prozentpunkte auf 53 Prozent. Bei den 60- bis 69-Jährigen sind 29 Prozent online, und in der Altersgruppe 70plus sind es inzwischen zehn Prozent.
Mit 64 Prozent Onlinern führt Berlin das Bundesländerranking der Internet-Nutzung an, gefolgt von Hamburg mit 61 Prozent. Mecklenburg-Vorpommern (48,7 Prozent), das Saarland und Sachsen-Anhalt (jeweils 48,4 Prozent) bilden die Schlusslichter. KBr
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