ArchivDeutsches Ärzteblatt4/1997Gen-Nahrung: Unverständlich

SPEKTRUM: Leserbriefe

Gen-Nahrung: Unverständlich

Runge, Paul-Anton

Zu dem "Seite eins"-Beitrag "Zankapfel" von Heike Korzilius in Heft 47/1996
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS . . . Bei jeder Züchtung (Tiere, Pflanzen) erfolgt eine Änderung der Gen-Konstellation auf natürlichem Wege, und die Auswahl der Mutanten erfolgt durch den Menschen. Wenn man so will, müßte jede Naturnahrung als "gentechnisch" verändert deklariert sein. Wenn 70 Prozent der Verbraucher – was unvorstellbar ist – "Gen-Nahrung" ablehnen, müßten diese alle am Hungertod sterben! Durch "Gen-Nahrung" ist noch kein Mensch gestorben.
Es ist mir völlig unverständlich, daß die Greenpeace-Aktivisten bei Ankunft eines Schiffes mit Sojabohnen, die zum Teil gentechnisch verändert sind, im Hamburger Hafen so einen großen Aufstand machen. Aber Schiffe, die mit Tabak kommen, gutheißen, obgleich in Deutschland allein im Jahr über 100 000 Tote durch Tabakgenuß zu beklagen sind.
Dr. med. Paul-Anton Runge, Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V., Postfach 30 36 25, 20312 Hamburg
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote