ArchivDeutsches Ärzteblatt4/1997Gesundheitspolitik: Endlich

SPEKTRUM: Leserbriefe

Gesundheitspolitik: Endlich

Djalali, A.

Zu dem "Seite eins"-Beitrag "Blick zurück mit Wut" in Heft 51?52/1996:
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LNSLNS Seit langem endlich ein Artikel, der die Veröffentlichung auf "Seite eins" verdient hat. Mit Recht fällt der Rückblick auf das Jahr 1996 düster aus. Die Berichte über die Tagungen der Standesvertretung hörten sich eher an wie das "literarische Quartett", nichts als heiße Luft! Hat jemand ernsthaft geglaubt, daß bei den nervtötenden Diskussionen etwas Vernünftiges herauskommen würde?
Die amorphe Masse der Mediziner steht paralysiert vor den Schlagwörtern Ethik, Selbstverwaltung, Kostendämpfung, Berufsethos, Arbeitslosigkeit etc. wie das Wild im Lichtkegel eines Scheinwerfers. Brecht hat einst gesagt: "Es setzt sich immer nur so viel Vernunft durch, wie zur Aufrechterhaltung bestehender Zustände nötig ist." Mit mehr dürfen wir bei einem Verein von Zwangsmitgliedern nicht rechnen, eher mit weniger. Die Franzosen und die Südkoreaner haben uns vorgemacht, wie eine organisierte Berufsgruppe Druck ausüben könnte . . .
Dr. A. Djalali, Kaulbachplatz 11, 90408 Nürnberg
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