ArchivDeutsches Ärzteblatt4/1997Bewerbungen: Rücklaufquote unter 50 Prozent

SPEKTRUM: Leserbriefe

Bewerbungen: Rücklaufquote unter 50 Prozent

Richter, Annette

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LNSLNS Sehr viele Stellenanzeigen im Deutschen Ärzteblatt haben mittlerweile eine Chiffre-Nummer. Ich frage mich immer wieder, was die Praxisinhaber (diese sind es ja meistens) befürchten, wenn sie ihre Adresse angeben . . .?
Ich persönlich vermute dahinter ein Versteckspiel. Erst einmal sammle ich die ganzen Bewerbungsmappen schön ein, suche mir dann in Ruhe den Kandidaten (höchstens 28 Jahre, ledig, mehrsprachig, alle Examina mit 1, Facharzt usw.) aus und schmeiße dann den ganzen anderen Stapel einfach weg. Eine Meldung des Bewerbers habe ich ja nicht zu befürchten, da er meine Adresse ja nicht kennt. Daß unsereiner Bewerbungsmappen nicht umsonst bekommt, genausowenig wie Fotos, Briefmarken und Umschläge, scheinen die Herren Chefärzte nicht zu wissen. Selbst bei Nachfrage (telefonisch oder schriftlich) war die Rücklaufquote bei mir noch nicht einmal 50 Prozent. Ich jedenfalls mache dieses Spiel nicht mehr mit. Auf eine ChiffreAnnonce antworte ich nur mit einem kurzen Brief, in dem ich meine Bereitschaft mitteile, gerne mehr Material zur Verfügung zu stellen, sollte Interesse dasein. Daraufhin von bisher fünf Anzeigen nur eine Absage. Die anderen haben sich nicht mehr gemeldet. Das nennt man dann feine Art . . .
Dr. Annette Richter, An der Treuerhalde 3, 38678 Clausthal-Zellerfeld
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