POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

AOK kündigt Vertrag

Clade, Harald

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LNSLNS BONN. Mit Wirkung von Ende 1997 hat der Bundesverband der Ortskrankenkassen die im September 1994 von den Spitzenverbänden der Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft e. V. abgeschlossene "Vereinbarung über eine Rahmenempfehlung zur Sicherung der Qualität der Krankenhausleistungen bei Fallpauschalen und Sonderentgelten" gekündigt. Der Geschäftsführer des AOKBundesverbandes, Dr. jur. Hans Jürgen Ahrens, begründet das Vorgehen damit, daß die bisherige Auswertungskonzeption mangelhaft sei und ein zuverlässiger Überblick über die Qualität der Leistungserbringung im Krankenhaus nicht gewährleistet werde.
Der AOK-Verband erklärte, er könne die knappen finanziellen Mittel nur für Zwecke einsetzen, die die Wirtschaftlichkeit und Qualität der Leistungserbringung wirksam sicherten und verbesserten. In der Rahmenempfehlung, die ohne Beteiligung der Ärzteschaft zustande kam (der Verband der Leitenden Krankenhausärzte war 1994 beratend für die DKG tätig), seien auch keine praktischen Handhaben dafür zu erkennen, Konsequenzen aus festgestellten Leistungsmängeln zu ziehen. Verbesserungsbedürftig sei auch die "einschränkende" Offenlegung von Daten gegenüber den Lenkungsgremien zur Qualitätssicherung. Vorrangig sei es, das Verfahren zu konsolidieren, statt dieses auszuweiten. Zudem müßten die Kosten des Verfahrens aus den Verwaltungsausgaben der Krankenkassen und der Verbände ausgegliedert und in die Leistungsausgaben übergeführt werden, so Ahrens. HC
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