THEMEN DER ZEIT

Der Fall Rosemarie Albrecht: Zu Ende begutachtet

Dtsch Arztebl 2005; 102(33): A-2223 / B-1877 / C-1777

Erices, Rainer; Gumz, Antje

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
In der DDR erhielt Albrecht den Ehrentitel „Verdienter Arzt des Volkes“. Foto: picture-alliance/epa
In der DDR erhielt Albrecht den Ehrentitel „Verdienter Arzt des Volkes“.
Foto: picture-alliance/epa
Wegen Verhandlungsunfähigkeit der Angeklagten wurde das „Euthanasie“-Verfahren eingestellt. Ansonsten hätte es einen Freispruch aus Mangel an Beweisen gegeben.

Die Ärztin und emeritierte Professorin Rosemarie Albrecht hat ein schönes Haus und einen Garten mit Blick über Jena. In der DDR-Zeit hatte die HNO-Ärztin einen ausgezeichneten Ruf – sie entwickelte neue Operationsmethoden, wurde mehrfach staatlich ausgezeichnet. Nun könnte sie beruhigt ihre Zeit als Rentnerin genießen; jedoch liegt seit fünf Jahren ein Schatten über ihrem Leben.
Der 13. März 2000 hat die Welt der alten Dame verändert: An diesem Tag wird sie, 84-jährig, angezeigt. Akten der DDR-Staatssicherheit belasten sie. Rosemarie Albrecht soll in der Nazizeit die „Euthanasie“ von geistig behinderten Patienten in den Landesheilanstalten von Stadtroda bei Jena unterstützt haben (1). Justiz und Öffentlichkeit beginnen, sich für ihr Leben zu interessieren.
Hunderttausende Patienten wurden in der Nazizeit an deutschen Kliniken getötet, weil sie als geisteskrank und damit nach der damaligen Ideologie als „lebensunwert“ galten. Es gab zahlreiche Täter und Mitwisser unter Ärzten. Das Morden wurde meist verschwiegen oder geleugnet – auf beiden Seiten des geteilten Deutschlands. Inzwischen sind Schuldige und Duldende fast alle tot. Kaum ein Arzt musste sich für „Euthanasie“-Verbrechen verantworten. Möglicherweise muss Rosemarie Albrecht nun für all das, was die Deutschen und ihre Justiz jahrzehntelang ignorierten, ihren Rücken herhalten.
Die zierliche und doch kämpferische Frau wehrt sich gegen die Vorwürfe. Sie erinnert sich an den Beginn ihrer Karriere in Stadtroda, berichtet von der Fürsorge für ihre Patienten. Morde habe es nicht gegeben. So etwas sei gar nicht möglich gewesen. Sie ist fassungslos, dass plötzlich ihr guter Ruf zerstört wird.
Am 13. März 2000 zeigt der Stasi-Beauftragte Thüringens, Jürgen Haschke, Rosemarie Albrecht bei der Staatsanwaltschaft Gera an. Erste Ermittlungsergebnisse liegen binnen weniger Tage vor: Stasi-Akten beschreiben eine Vielzahl ungeklärter Todesfälle in Stadtroda. Die als Gutachterin zu Rate gezogene Historikerin H. stellt fest, unter Rosemarie Albrecht seien elf Kinder gestorben, die 1941 nach Stadtroda überwiesen und als „schlechtestes Material“ eingestuft wurden. Der Berliner Psychiater P. untersucht die Akten von elf Kindern und drei Frauen. Er führt an, dass zu „Übungszwecken“ bei einigen der Patientinnen Liquor entnommen und das Gehirn nach Lufteinblasen röntgenologisch dargestellt wurde. Eine Patientin starb kurz nach der Untersuchung. Der Gutachter P. kommt zu dem Schluss, dass die Akten „gewichtige Hinweise“ enthielten, dass die Patienten eines nichtnatürlichen Todes gestorben sind.
Keine Verjährung
Gesichert ist also, dass einige Patienten auf der Station von Rosemarie Albrecht starben. Strittig bleibt, welche Funktion Rosemarie Albrecht hatte. Die Staatsanwaltschaft prüft die Daten von mehr als 200 Zeugen. Von ihnen leben nur noch 24. Kaum jemand erinnert sich an die junge Ärztin Albrecht. Eine Pflegerin meint, die Frau Doktor sei doch so ein „hübsches Weib“ gewesen „und immer freundlich, nett und lieb“.
Im Lauf der Ermittlungen kürzt die Staatsanwaltschaft ihren Verdacht ein. Es fehlen Beweise für die Schuld. Nach den anfangs rund 170 zur Last gelegten Fällen konzentrieren sich die Ermittler nur noch auf den Tod einer Frau, die, Ironie des Schicksals, ebenfalls Albrecht hieß. Behördenchef Raimund Sauter meint, hier sei „die Beweislage am klarsten“ und überhaupt sei es bei derartigen Verfahren üblich, sich auf einen Mordfall zu beschränken.
Der Koblenzer Anwalt der Ärztin, Eberhard Neumann, glaubt fest an die Unschuld seiner Mandantin. Er ist von den Ermittlungen „entsetzt“. Sie seien von Anfang an „stümperhaft geführt“. Der Anwalt vermisst Aktenzeichen in den Unterlagen, die Beweisführung sei unsystematisch, die Fragen an die Gutachter inkonkret.
Noch ehe sich Neumann in den Fall vertieft, prüft er, ob die Vorwürfe verjährt sind, „wie jeder normale Jurist dies zunächst tun würde“. In den Ermittlungsakten findet er dazu jedoch kaum einen Eintrag. Neumann ist der Meinung, dass sowohl nach DDR- als auch nach bundesdeutschem Recht etwaige Taten bereits verjährt seien. Lediglich Verbrechen gegen die Menschlichkeit könnten heute noch belangt werden. Hierbei handele es sich aber um Taten im Ausland oder mit politischen, rassischen oder religiösen Motiven. Dies treffe bei den Vorwürfen gegen Rosemarie Albrecht nicht zu. Neumann findet bei der Staatsanwaltschaft kein Gehör. 30 Jahre habe die Verjährungsfrist für Morde in der Nazizeit betragen. Da die Rechtsprechung in den 60er-Jahren geändert wurde und damit Morde unverjährbar wurden, sei eine Strafverfolgung gerechtfertigt.
Anwalt Neumann fordert, dass die Ermittlungen eingestellt werden, jedoch will seine Mandantin davon nichts wissen. Sie will den Prozess, „am liebsten gleich morgen“, denn sie habe „nichts zu verbergen“. Rosemarie Albrecht gerät zunehmend in die Öffentlichkeit, Fernsehteams filmen sie auf der Straße, klingeln bei ihr am Haus. Wenige Worte verliert sie an die Journalisten: Die Behauptungen seien erfunden. Sie habe niemanden umgebracht. Zum Thema „Euthanasie“ und über die Opfer sagt sie nichts. Sie habe damit nichts zu tun. Sie habe „nur Spott für die Opfer übrig“, heißt es in einem Fernsehbeitrag. „War sie der Todesengel von Stadtroda?“ schreibt die BILD.
Nach dem „großen Kinderarzt“ Jussuf Ibrahim, der geisteskranke Patienten zum Töten nach Stadtroda überwiesen hatte, wird die Stadt Jena zum zweiten Mal in kurzer Zeit von ihrer Vergangenheit eingeholt. Wieder gerät die Lan­des­ärz­te­kam­mer in die Schlagzeilen. Präsident Eggert Beleites hält trotz des Vorwurfs eine öffentliche Laudatio für Rosemarie Albrecht. Bekannte Professoren unterstützen ihn. 22 Mediziner unterschreiben einen Aufruf gegen eine Vorverurteilung. Unter ihnen auch der 103-jährige Arzt Ernst Häßler, der unter Werner Catel in den 30er-Jahren in Leipzig als Kinderarzt arbeitete. Catel gestand Jahrzehnte später ein, die „Euthanasie“ unterstützt zu haben. Ernst Häßler kann sich noch heute daran erinnern, wie das Kind aussah, das als erstes aus „erbhygienischen“ Gründen getötet wurde. Bereitwillig gibt er darüber Auskunft, dass er das Kind damals auf Station aufgenommen und mit Hitlers Leibarzt gesprochen hatte, der maßgeblich an den Sterilisierungs- und „Euthanasie“-Plänen mitgewirkt hatte. Freilich streitet Häßler ab, Patienten selber zum Töten freigegeben zu haben.
Hauptgebäude der früheren Thüringischen Landesheilanstalt Stadtroda. Dort soll Albrecht eine psychisch kranke Patientin mit Schlafmitteln getötet haben. Foto: picture-alliance/dpa
Hauptgebäude der früheren Thüringischen Landesheilanstalt Stadtroda. Dort soll Albrecht eine psychisch kranke Patientin mit Schlafmitteln getötet haben. Foto: picture-alliance/dpa
Einigen Professoren scheint klar, wer die Vorwürfe gegen Rosemarie Albrecht stützt: eine Ärztin aus Jena, die als Medizinhistorikerin arbeitet. Mit ihren Schriften will sie die braune Vergangenheit der Universität Jena nachweisen. Unter der Hand gilt sie als Nestbeschmutzerin der eigenen Fakultät. Zum Fall Rosemarie Albrecht befragt, schweigt sie. Sie wolle sich nicht noch einmal in die Nesseln setzen. Öffentliche Diskussionen finden also nicht statt. Weder an der Universität noch in Jena oder bei der Lan­des­ärz­te­kam­mer. Jeder weiß von dem Fall Albrecht, niemand will ihn kommentieren.
Im Internet erscheinen Artikel, die Rosemarie Albrecht eine Täterschaft vorwerfen. Es wird zu Kundgebungen gegen die Ärztin aufgerufen. Wer hinter den Vorwürfen steckt, ist unklar. Offenbar handelt es sich um linke Gruppen. Vor dem Haus von Rosemarie Albrecht demonstrieren maskierte Menschen. Zu erkennen geben sie sich nach Angaben der Ärztin nicht. Rosemarie Albrecht fühlt sich bedroht und in einer „Welle von Rufmordattacken“.
Am 26. April 2004 findet sie ein Flugblatt vor ihrer Haustür. Scheinbarer Absender ist die Uni Jena. Das Ganze ist eine Fälschung. Die Autoren werfen der Ärztin vor, die Kommunistin Helene Fleischer 1941 in Stadtroda umgebracht zu haben, und bezichtigen sie der „Euthanasie“. In dem Flugblatt beschreiben sie auch den Fall von Stefanie W., für deren Tod Rosemarie Albrecht verantwortlich sei. Als Konsequenz auf die Vorfälle fordert Anwalt Eberhard Neumann Personenschutz für seine Mandantin.
Nach mehr als drei Jahren Ermittlungen klagt die Staatsanwaltschaft die Ärztin wegen „heimtückischen Mordes an einer Patientin“ durch zu hohe Dosen von Schlafmitteln an. Die Anklage schreibt, Rosemarie Albrecht habe die Patientin am 12. März 1941 aufgenommen und die Diagnose „Schizophrenie bei Debilität“ gestellt. Die Staatsanwaltschaft listet taggenau die verordneten Medikamente auf: Luminal, Pernocton, Veronal, Evipan. Am 20. April 1941 sei die Patientin an der Schlafmittelintoxikation verstorben.
Mit der Anklage gelangt der Fall nun in die Verantwortung des Landgerichts Gera. Fast vier Jahre sind seit Beginn der Ermittlungen vergangen. Die Verteidigung wartet mit einer neuen Zeitzeugin auf. Eine ehemalige Kommilitonin von Rosemarie Albrecht hat sich im Deutschen Ärzteblatt zu Wort gemeldet. Sie behauptet, dass junge Ärzte damals keine Entscheidungsbefugnis hatten. Die Staatsanwaltschaft lehnt es ab, die Zeugin zu vernehmen.
Anwalt Neumann bemerkt einen peinlichen Fehler in der Anklage. Den Mordparagraphen, auf den sich die Schrift bezieht, gab es zur mutmaßlichen Tatzeit nicht. Erst im September 1941 sei er gültig geworden. Zusätzlich fügt Neumann ein umfangreiches Gutachten des Psychiaters L. bei. Der Gutachter meint, die Erkrankung der verstorbenen Patientin sei unter den damaligen Umständen lebensbedrohlich gewesen. Die Dosierung der Medikamente sei nicht zwingend tödlich und bereits vor der Nazizeit auch in solcher Höhe empfohlen worden. Er widerspricht dem Vorwurf, dass die Patientin absichtlich ausgehungert worden sei; die Pflegeberichte belegten, dass die Patientin „Sondenfütterung“ bekam, „ihr Essen ins Bett schüttete“ oder es verweigerte. Außerdem seien pathologische körperliche Befunde bereits vor der Überweisung nach Stadtroda in den Akten zu finden. Zusammenfassend meint L., es gebe kein Indiz für eine willentliche Tötung der Patientin. Auffällig ist, dass der Vater des Gutachters L. selbst verstrickt war in die NS-„Euthanasie“. Dieser war Richter am Erbgesundheitsgericht in Jena. Die Ärzte der umliegenden Kliniken hatten die Aufgabe, für dieses Gericht Gutachten über ihre Patienten zu verfassen. Möglicherweise lieferte auch Rosemarie Albrecht Gutachten dort ab.
Das Landgericht fordert daraufhin von der Staatsanwaltschaft Stellungnahmen zu den strittigen Punkten. Anwalt Neumann bringt neue entlastende Argumente. Er überprüft die Gabe der in der Anklage als tödlich bezeichneten Medikamente und kommt zu dem Schluss, dass das angewendete Therapieschema bereits Ende der 20er-Jahre in Lehrbüchern propagiert und noch in den 50er-Jahren in der Schweiz angewendet wurde.
Das Landgericht Gera sieht sich nun verpflichtet, eigene Gutachten einzuholen. Und tatsächlich widersprechen die neuen Gutachten der Anklage völlig. Der klinische Pharmakologe B. kommt zu dem Schluss, dass sich die Medikation innerhalb der Grenze des Vertretbaren bewegte. Auch der Gutachter S. schreibt, dass es damals im Sinne der Therapie gewesen wäre, die Sedativa und Morphine auszureizen, um etwa „katatone Zustände zu durchbrechen“. Er bescheinigt Rosemarie Albrecht, „gemäß dem damals geltenden Wissensstand“ gehandelt zu haben.
In einer erneuten Stellungnahme beharrt der Gutachter der Staatsanwaltschaft auf seinen Anschauungen. Die Klinik sei eine Anstalt zum Töten von „unwertem Leben“ gewesen: Der Chef von Rosemarie Albrecht, Gerhard Kloos, habe die Einrichtung von „bestimmten Fachanstalten“ für „Endzustände“ begrüßt. Unter seiner Leitung seien Kranke in die Gaskammern geschickt worden. Der Gutachter P. vergleicht noch einmal Krankenakten und Pflegebericht zur Patientin A. und stellt fest, dass die Kranke nur dann „Erregungszustände“ bekam, wenn sie die Barbiturate erhalten hatte. Die Patientin sei gemäß Anklage an einer Schlafmittelintoxikation mit nachfolgenden Komplikationen verstorben.
Einstellung des Verfahrens
Das Verfahren ist ein rein medizinisches geworden. Ein Dutzend Gutachten stehen zur Verfügung. Der Vorsitzende Richter M. entscheidet sich Ende 2004 für einen „medizinischen Show-down“. Er setzt auf eine Hauptverhandlung, in der die Gutachter miteinander debattieren können. Kurz vor ihrem 90. Geburtstag wartet Rosemarie Albrecht kämpferisch gestimmt auf ihren Prozess. Doch ihre Hausärztin schreibt ein Attest: Albrecht sei nicht mehr verhandlungsfähig. Das Gericht lässt dies von einem weiteren Gutachter prüfen und verkündet am 9. Februar 2005 seinen Entschluss: Das Verfahren wird wegen Verhandlungsunfähigkeit eingestellt. Zusätzlich gibt das Gericht an, dass Rosemarie Albrecht in einem Verfahren wahrscheinlich „aus Mangel an Beweisen“ freigesprochen worden wäre. Anwalt Neumann wertet das als Zeugnis der Unschuld seiner Mandantin. Sämtliche Kosten des Verfahrens muss die Staatskasse tragen.
Die Thüringer Ärzteschaft atmet auf. Der Präsident der Lan­des­ärz­te­kam­mer, Eggert Beleites, ist „erleichtert“. Ihm tut es Leid, dass die Persönlichkeit von Rosemarie Albrecht in den Jahren des Verdachts „gebrochen wurde“. Die Mitteilung im Thüringer Ärzteblatt im März 2005 über das Ende des Verfahrens fällt kurz aus. Auf eine Laudatio zum 90. Geburtstag Rosemarie Albrechts verzichtet die Redaktion. Sie druckt einen empörten Leserbrief, der die Ermittlungen der letzten Jahre als Hetze gegen die Ärztin beschreibt.
Ist Rosemarie Albrecht schuldig oder unschuldig? Jeder, der in den letzten Jahren mit ihrem Fall in Berührung kam, hat sich mit dieser Frage beschäftigt. Wann lässt sich – unabhängig von der juristischen Schuld – im ethischen Sinn von Schuld sprechen? Schuld ist an das Wissen um Gut und Böse gebunden. Das heißt: Menschen machen sich schuldig, wenn sie bewusst etwas tun, von dem sie wissen, dass es schlecht ist, auch wenn sie die Möglichkeit hätten, es zu unterlassen. Wer nicht in der Lage ist, zwischen guten und bösen Handlungen zu unterscheiden, wird für vermindert schuldfähig, aber psychisch gestört erklärt. Rosemarie Albrecht berichtet im Interview von ihren Erinnerungen an einen Transport der Patienten ins sächsische Zschadraß. Sie erinnert sich, dass es einen „Aufruhr“ in Stadtroda gab, nachdem Gerüchte laut wurden, alle Patienten seien ermordet worden. Der Anstaltschef habe damals mit einigen klärenden Worten die Belegschaft beruhigen können. Sie sei hier „zu einer Kritik überhaupt nicht berechtigt gewesen“. Schuldig im ethischen Sinn ist Rosemarie Albrecht in diesem Fall nicht für das, was passiert ist, sondern dafür, sich trotz ihrer Ahnungen gegen das Wissenwollen entschieden zu haben. Nach dieser Definition sind es sehr viele Ärzte, die sich schuldig gemacht haben.
In Stadtroda, wo Hunderte Angestellte der damaligen Klinik lebten, sprach nach Kriegsende kaum noch jemand von den medizinischen Verbrechen. Auch hier entschied man sich für das Nicht-wissen-Wollen. Erst in den 80er-Jahren wurde zum ersten Mal die Möglichkeit einer „Euthanasie“ in Stadtroda in einem Artikel angedeutet. Heute windet sich der Autor jenes Artikels, der heutige Stadtarchivar, zu den Ereignissen befragt, aus einer Antwort heraus. Er habe Angst, erneut bekämpft oder angefeindet zu werden, wenn er noch einmal an der „Ehre der Stadt“ rühre und von „irgendwelchen Verbrechen“ erzähle. Rainer Erices, Antje Gumz

Literatur
1. Jachertz N: Jena und der „Fall Albrecht“: Eine finstere Geschichte. Dtsch Arztebl, 2003; 100: A 2490 [Heft 39].
Anzeige

    Leserkommentare

    E-Mail
    Passwort

    Registrieren

    Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

    Fachgebiet

    Zum Artikel

    Alle Leserbriefe zum Thema

    Login

    Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

    E-Mail

    Passwort

    Anzeige