VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2005; 102(36): A-2421 / B-2038 / C-1930

EB

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LNSLNS Herbert-Herxheimer-Förderpreis – verliehen während der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie e.V. in München, Dotation: 5 000 Euro, gestiftet durch die Firma DPC Biermann GmbH, an die Forschergruppe um Prof. Dr. Marcus Maurer an der Charité zu Berlin. Die Wissenschaftler konnten, gemeinsam mit internationalen Forschern (vornehmlich der Harvard Universität) nachweisen, dass Mastzellen lebensnotwendig sind, wenn sich der Organismus mit Bakterien auseinander setzt, wie beispielsweise im Rahmen einer Sepsis. In der Laudatio heißt es, „Mastzellen bauen das körpereigene Gift Endothelin-1 (ET-1) ab, kontrollieren dessen tödliche Effekte und haben damit eine lebensrettende Funktion“.

AIOD-PREIS (Association Internationale pour l’Ostéosynthèse Dynamique) – verliehen in Hannover durch die AIOD Deutschland e.V., an Prof. Dr. med. Benno Kummer, Köln, in Würdigung seiner Verdienste um die Grundlagenforschung zur operativen Frakturversorgung mit dynamischen Osteosynthesen.
Als Ordinarius für Anatomie an der Universität zu Köln hat Kummer sich intensiv mit der Problematik der Frakturheilung und der Biomechanik des Bewegungsapparates beschäftigt. Die biomechanischen Prinzipien, bezogen auf die Implantate, welche bei der operativen Knochenbruchbehandlung eingesetzt werden, sind von ihm untersucht und für den klinischen Einsatz empfohlen worden.
Er hat durch Vorträge und viele Publikationen dazu beigetragen, dass sich die Ideen der dynamischen Versorgung von Frakturen der großen Röhrenknochen inzwischen weltweit durchgesetzt haben.
Prof. Kummer hat das Buch „Biomechanik – Form und Funktion des Bewegungsapparates“ im Deutschen Ärzte-Verlag GmbH, Köln, publiziert.

Christian Weber Foto: privat
Christian Weber
Foto: privat
Werner-Forßmann-Preis – verliehen durch die Stiftung Kardiologie der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum, Dotation: 5 000 Euro, an Prof. Dr. med. Christian Weber, Universitätsklinikum Aachen, in Anerkennung seiner grundlegenden Arbeiten zur Beteiligung von Vorläuferzellen an der Einengung von Gefäßen durch Atherosklerose und nach Gefäßeingriffen.
Das Werner-Forßmann-Nachwuchsstipendium – Dotation: 6 000 Euro, ging an Michael Schupp, Charité Berlin, in Würdigung seiner Arbeiten zur Entwicklung einer neuen Behandlungsmethode für das komplexe „metabolische Syndrom“.

Roemer-Preis für Psychosomatische Medizin 2004 – verliehen durch das Kuratorium der Hans-Roemer-Stiftung, für wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der integrierten psychosomatischen Medizin, zu gleichen Teilen an Dr. med. Harald Gündel, in Würdigung seiner Untersuchung: „Functional Neuroanatomy of Grief: An fMRI Study Alexithymia Correlates with the Size of the Right Anterior Cingulate“, und an Dr. med. Dipl.-Psych. Bernd Löwe für seine Untersuchung: „Psychische Störungen bei internistischen Patienten: Neue Wege zu Diagnose und Therapie“.

E.W. Baader-Preis – verliehen durch die E.W. Baader-Stiftung zur Förderung der Arbeitsmedizin, an zwei Preisträger, und zwar an Dr. med. Simone Todtermuschke, Assistenzärztin am Krankenhaus Stollberg, in Würdigung ihrer medizinischen Dissertation „Über den Einfluss expositioneller Faktoren im Bergbau auf die Manifestation der systemischen Autoimmunerkrankungen, progressive systemische Sklerodermie und systemischer Lupus erythematodes“, und an Dr. med. Stefan Ernst Webendörfer, Abteilung Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz der Firma BASF AG, Ludwigshafen, Wachenheim an der Weinstraße, in Würdigung seiner wissenschaftlichen Arbeit mit dem Titel „Darmkrebs-Vorsorge im Betrieb. Eine Initiative sekundärer Prävention in der BASF Aktiengesellschaft“.

Ernst-Jung-Preis für Medizin 2004 – verliehen durch die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung, Dotation: insgesamt 250 000 Euro, zu gleichen Teilen an Prof. Dr. Ernst Hafen, Zoologisches Institut der Universität Zürich, sowie an Prof. Dr. F. Ulrich Hartl, Max-Planck-Institut für Biochemie, München-Martinsried. EB
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