ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2005Komplementärmedizin: Mehr Akzeptanz gefordert

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Komplementärmedizin: Mehr Akzeptanz gefordert

Dtsch Arztebl 2005; 102(38): A-2516

Hibbeler, Birgit

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Hufelandgesellschaft legt Leistungsverzeichnis vor.

Eine stärkere Akzeptanz komplementärmedizinischer Heilverfahren hat die Hufelandgesellschaft anlässlich der Veröffentlichung ihres Leistungsverzeichnisses im September in Berlin gefordert. Die Initiatoren sprachen sich für ein gleichberechtigtes Miteinander schul- und komplementärmedizinischer Therapien aus. Das Hufeland-Leistungsverzeichnis für komplementäre Heilverfahren solle Ärzte und Patienten darüber informieren, wie diese Leistungen abgerechnet werden können, sagte der Vorsitzende Dr. med. Helmut Sauer. Die Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet, oft müssen jedoch analoge GOÄ-Ziffern herangezogen werden, weil viele Verfahren im Leistungskatalog nicht abgebildet sind.
Dr. med. Ellis Huber, Vorstand der Securvita Betriebskrankenkasse, geht davon aus, dass die Bedeutung der Komplementärmedizin weiter zunehmen wird. Der ehemalige Präsident der Ärztekammer Berlin plädierte dafür, die Medizin als Lebens- und nicht nur als Naturwissenschaft zu verstehen: „Die komplementären Therapieweisen müssen ein selbstverständlicher Bestandteil eines modernen Gesundheitswesens sein.“
Der Hufelandgesellschaft gehören unter anderem Ärztegesellschaften aus den Bereichen Naturheilverfahren, Homöopathie und anthroposophische Medizin an. BH
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