ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2005Citroën C1: Smarter Kleinwagen

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Citroën C1: Smarter Kleinwagen

Dtsch Arztebl 2005; 102(38): A-2581 / B-2181 / C-2057

Seidel, Marc

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Klein, frech und pfiffig: Citroën will mit seinem neuen Kleinwagen in der „Fliegengewichtsklasse“ Punkte gegen die Konkurrenz sammeln.

E r hat das Zeug, in der „Fliegengewichtsklasse“ zu punkten: der Citroën C1. Klein, frech und pfiffig dürfte eine treffende Charakterisierung des neuen Kleinwagens sein. Die verhältnisnismäßig großen Scheinwerfer erinnern ein wenig an Kulleraugen, der breite Lufteinlass am Küh-
ler wirkt wie ein lachender Mund, und das Citroën-Emblem an der Motorhaube könnte auch als Stupsnase interpretiert werden.
Gerade mal 3,44 Meter misst der C1. Es gibt ihn mit drei und mit fünf Türen. Trotz der kompakten Maße gibt es auf den vorderen Sitzen genug Platz. Die weit nach vorne gezogene große Frontscheibe vermittelt trotz der geringen Fahrzeugmaße ein angenehmes Raumgefühl. Der Fahrerplatz ist einfach, aber zweckmäßig eingerichtet, und der (optionale) Drehzahlmesser, der links über dem Tacho satellitenartig herauslugt, erinnert ein wenig an das Smart-Design.
Auf den hinteren – zwei – Plätzen geht es schon etwas enger zu. Zwei Erwachsene passen zwar schon rein, aber längere Reisen dürften zu Verspannungen führen.
Den Kofferraum mit einem Fassungsvolumen von 139 Litern erreicht man nach dem Öffnen der gläsernen Heckklappe. Das sieht gut aus, ist aber ein wenig unpraktisch, da die Ladekante dadurch vergleichsweise hoch ist und die Ladeöffnung kleiner ausfällt. Ansonsten gibt es am Laderaum nichts zu mäkeln. Die Rückbank lässt sich geteilt umklappen. Dadurch wird der Laderaum auf 712 Liter beim Dreitürer und auf 751 Liter beim Fünftürer vergrößert. Viele kleine Ablagen vorne und hinten bieten Platz für allerlei Kleinigkeiten.
Punkten kann der C1 vor allem bei Fahrten in der Stadt. Die elektrische Servolenkung (Serie beim Style-Paket, sonst 300 Euro Aufpreis) macht das Lenken und Einparken leicht, der kleine Wendekreis lässt ihn auch enge Kurven in einem Zug nehmen.
Der 1,0-Liter-Benziner mit 50 kW/68 PS hält den C1 gut in Schwung. Das Aggregat stammt aus dem Hause Toyota. Eine Sportskanone ist er freilich nicht. Die Folge: Es muss häufiger geschaltet werden, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten. Bis in die mittleren Drehzahlen gibt sich der 3-Zylinder-Motor eher unauffällig, nur am oberen Ende der Skala wird er etwas lauter. Auffällig sind hingegen das verblüffend angenehme Fahrverhalten und der für die Klasse gute Federkomfort.
Den C1 gibt es neben dem Benziner auch als 1,0-Liter-Diesel – ebenfalls mit 50 kW/ 68 PS – allerdings erst ab Frühjahr 2006. Alle Motoren erfüllen die Euro-4-Norm. Für den Benziner ist optional ein sequenzielles Schaltgetriebe (SensoDrive) erhältlich. Hier kann der jeweilige Gang sowohl automatisch eingelegt werden als auch manuell durch einen Schaltvorgang des Fahrers.
Der C1 wird mit drei oder fünf Türen angeboten und ist in den beiden Ausstattungsvarianten Advance und Style erhältlich. Die günstigste Variante ist der Benziner mit drei Türen. Er kostet ab 8 390 Euro. ABS, Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags vorne, Gurtstraffer sowie elektrische Fensterheber vorne sind hier schon inbegriffen. Ebenso ein gutes Crashtestverhalten: der C1 wurde im Euro-NCAP-Test mit vier von fünf Sternen im Crashverhalten bewertet. Marc Seidel
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