ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2005Chlamydien: Monogamie als einzig sichere Vorbeugung

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Chlamydien: Monogamie als einzig sichere Vorbeugung

Dtsch Arztebl 2005; 102(39): A-2622 / B-2214 / C-2090

Albrecht, Lorenz

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LNSLNS Eindrucksvoll beschreibt der Artikel die epidemieartig zunehmenden Chlamydien-Infektionen bei Mädchen sowie das damit einhergehende Risiko einer lebenslangen Sterilität. Als Gegenmaßnahme werden Aufklärung und das Kondom empfohlen. Sonst nichts? Ach ja, man wolle ja nicht im Verdacht stehen, „der Durchsetzung einer restriktiven Sexualmoral Vorschub leisten zu wollen“. Sexualverkehr mit wechselnden Partnern, die „Promiskuität“, ist Ursache für HIV/Aids, Chlamydien und andere STD (die heute betriebene Früh-Sexualisierung der Jugend bereitet den Weg dazu). Die einzig sichere Vorbeugung dagegen ist Monogamie. Warum trauen wir uns heute nicht (mehr), den Jugendlichen Enthaltsamkeit, das „Warten“, und den Wert einer auf Dauer und Treue angelegten Partnerschaft/Ehe nahe zu legen? Den Einwand „unrealistisch!“ halte ich für pseudo-rational und ideologisch motiviert. Die Medizin sollte sich auch bei diesem Thema nicht den Vorgaben der „politischen Korrektheit“ unterwerfen!
Dr. Lorenz Albrecht
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