SPEKTRUM: Leserbriefe

Wettbewerb: Skandal

Wiontzek, Hellmut

Zur publizistischen Darstellung der Ärzteschaft
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LNSLNS Was auf dem Gebiet der medizinischen Publizistik geschieht, ist einfach widerlich. Einerseits wird (mit Recht) die katastrophale Mißgeburt des EBM gegeißelt, andererseits finden sich in nahezu jeder medizinischen Zeitung Abrechnungstips zur "Optimierung der Abrechnung einschließlich Leichenschau". Zwar ist nur etwa 50 Prozent sachlich richtig, aber das Leserpublikum verschlingt es in der Hoffnung, ein paar Punkte mehr zu ergattern.
Natürlich sind Ärzte keine Betrüger, aber sie verhalten sich so: Punkte auf Kosten der Kollegen "machen". Das wird nicht gern gehört, aber es ist so. Ist 5 plus 17 drei Punkte mehr "wert" als 5 plus 18?
Ein akademischer Beruf auf diesem Niveau! Wenn das kein Skandal ist, mindestens ebenso groß wie der skandalöse EBM und der permanente Beifall auf Ärztetagen für einen völlig sachunkundigen Minister . . .
Dr. med. Hellmut Wiontzek, Hans-Mayer-Siedlung 50-52, 21502 Geesthacht
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