ArchivDeutsches Ärzteblatt5/1997AOK-Software für Arzneiverordnung

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AOK-Software für Arzneiverordnung

EB

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LNSLNS BONN. Die rund 100 AOK-Beratungsapotheker setzen künftig bundesweit die Arzneimittelberatungssoftware "pharm pro" bei ihren Praxis-Analysen ein. Das teilte der Verwaltungsratsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Peter Kirch, mit. Die neue Software wurde gemeinsam vom AOK-Bundesverband und dem Wissenschaftlichen Institut der AOK entwickelt. Mit ihr könnten die Wirtschaftlichkeit des ärztlichen Verordnungsverhaltens bewertet und die Qualität der Arzneimitteltherapie analysiert werden.
Die mit "pharm pro" erstellten Auswertungen berücksichtigen neben der Patientenstruktur auch die Fachgruppenzugehörigkeit der Praxis und stellen beispielsweise den Verbrauch umstrittener oder besonders teurer Arzneimittel dar. Aber auch Medikamente mit speziellen Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen verschiedener Arzneimittel werden angezeigt. Darüber hinaus bietet die Software Informationen zu Einsparmöglichkeiten bei der Verordnung von Generika, im Festbetragsmarkt oder bei zweifelhaften Präparaten.
Dr. med. Jürgen Bausch, 2. Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, hält die Beratungssoftware für das richtige Werkzeug, um den rationalen und rationellen Kriterien in der Pharmakotherapie zum Durchbruch zu verhelfen. "pharm pro" könne ein wirksames Steuerungsinstrument für die Budgeteinhaltung sein. EB
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