ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2005Hygieneausstellungen: Zwischen Volksbelehrung und Vergnügungspark

THEMEN DER ZEIT

Hygieneausstellungen: Zwischen Volksbelehrung und Vergnügungspark

Dtsch Arztebl 2005; 102(45): A-3085 / B-2607 / C-2449

Osten, Philipp

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Dieses Auge, Symbol des ägyptischen Sonnengottes Ra, warb 1911 für die Internationale Hygiene-Ausstellung in Dresden. Es ist bis heute das Wahrzeichen des Deutschen Hygiene- Museums.
Dieses Auge, Symbol des ägyptischen Sonnengottes Ra, warb 1911 für die Internationale Hygiene-Ausstellung in Dresden. Es ist bis heute das Wahrzeichen des Deutschen Hygiene- Museums.
Die Geschichte medizinischer Publikumsausstellungen dokumentiert den Aufstieg der Eugenik und offenbart eine wechselhafte Sensibilität in der Darstellung von Krankheit und Tod.

Das populärste Massenmedium in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts waren Ausstellungen – die beliebtesten widmeten sich medizinischen Themen. Körpermodelle, Aufklärungsfilme, Patientenfotografien, Wachsmoulagen und Feuchtpräparate mobilisierten ein Millionenpublikum. Begonnen hatte der Rummel um die Medizin im Frühjahr 1882 mit einem ruinösen Fehlstart. Ein Feuer zerstörte die Baracken der zwischen Jahrmarkt und Verkaufsmesse konzipierten Berliner Ausstellung für Hygiene und Rettungswesen wenige Tage vor ihrer Eröffnung. Spenden ermöglichten innerhalb eines Jahres unter großem Medieninteresse die Neuerrichtung eines imposanten Stahl-Glas-Palastes als Ersatz. Die Verzögerung gab den Verantwortlichen Zeit, ein detailliertes Rahmenprogramm zu entwerfen, bei dem die Präsentation von ersten mit elektrischen Strom betriebenen Geräten und die Assanierung der Städte durch Kanalisation und Wasserversorgung im Mittelpunkt standen. Höhepunkt sollte die wissenschaftliche Entdeckung des vorangegangenen Jahres sein, auch wenn sie mit bloßem Auge nicht zu erkennen war: „Doctor Kochs Tubercelpilz“ entwickelte sich zur Attraktion der Saison (1).
Konkurse und Börsenzusammenbrüche prägten das ökonomische Klima nach der Vereinigung des Deutschen Reiches, die Identifikation eines Krankheitserregers mit den Mitteln der Wissenschaft hingegen symbolisierte technischen Fortschritt und bot sich als hoffnungsvolles Gleichnis für jenen wirtschaftlichen Aufschwung an, den man sich durch den Verkauf der ausgestellten Industrieprodukte erhoffte. Zugleich sollte die Ausstellung die für ein breites Publikum geplanten, aber aufgrund der Rezession noch nicht fertig gestellten Museen für Natur- und Völkerkunde ersetzen. Anthropologie, wissenschaftliche Deutungsmacht und medizinischer Fortschritt wurden den Bürgern des neu formierten Reiches als nationale Errungenschaften identitätsstiftend vor Augen geführt (2). Doch die Wissenschaft war, wie die Tagespresse empört feststellte, nur Feigenblatt ei-ner kommerziellen Verkaufsausstellung (3). Mit 850 000 Besuchern, die sich vor allem an den Biertischen des angegliederten Jahrmarkts einfanden, galt die aufwendige Hygieneausstellung organisatorisch wie didaktisch als Flop.
Wie sehr das Publikum für medizinische Themen interessiert werden konnte, zeigte sich erst 20 Jahre später auf der Dresdner Städteausstellung von 1903. Der Mundwasserfabrikant Karl August Lingner hatte für sein wenig innovatives, aber in einer Porzellanflasche mit seitlichem Spritzverschluss modern verpacktes Produkt einen 400 Quadratmeter großen Pavillon errichtet, in dem 100fache Vergrößerungen mikroskopischer Abbildungen schädlicher Mundkeime, Körperfunktionsmodelle, furchteinflößende Wachsmoulagen fortgeschrittener Hautkrankheiten und leicht verständliche Schaubilder zur Erläuterung ansteckender Krankheiten ausgestellt wurden. Das beworbene „Odol“-Mundwasser war nirgendwo zu sehen. Hygiene und medizinische Wissenschaft bewährten sich so erfolgreich als Träger einer Corporate Identity, dass Lingner bald die Wanderausstellung „Volkskrankheiten und ihre Bekämpfung“ auf die Reise schickte (5). Die Identifikation von Wirtschaftsunternehmen mit kulturellen Werten ging maßgeblich auf die von dem Architekten Peter Behrens konzipierte Industriekultur zurück. Er hatte das äußere Erscheinungsbild der A.E.G. von der Fassade der Fabrikhallen über die produzierten Elektrogeräte bis hin zum Tafelsilber der Rathenaus entworfen (6). Dem „Odol“-Fabrikanten Lingner gelang es, mit Hygiene und gesundheitlicher Volksaufklärung erstmals abstrakte Werte an ein Produkt zu binden.
Bei seinem Plan, eine Internationale Hygiene-Ausstellung 1911 in Dresden auszurichten, hing die Messlatte um einiges höher als bei den vorangegangenen Werbemessen. Vorbild waren nun die Weltausstellungen: In Chicago, Brüssel, London und Paris stellten Firmen Industrieprodukte in Pavillons aus, die ihren jeweiligen Heimatländern gewidmet waren. Die Besucherzahlen hingen dabei maßgeblich von dem gebotenen Rahmenprogramm ab. Auf der Dresdner Hygieneausstellung sollte es umgekehrt sein; dort wurde das Beiprogramm zum zentralen Inhalt der Veranstaltung erhoben: Ärzte, Forscher, Statistiker und wohltätige sowie staatliche Organisationen erhielten Gelegenheit, mit allen Mitteln, die Fotografie, Film und Werbung boten, Inhalte und Ziele ihrer wissenschaftlichen oder gemeinnützigen Arbeit dem Publikum in ansprechender Form vorzuführen. In losem Wechsel dazu präsentierten Industrieunternehmen ihre Waren, die im Idealfall genau dem Kontext der als „Wissenschaftliche Abteilungen“ bezeichneten Themenkomplexe der Ausstellung entsprachen. Peinlich genau waren daher die Anmeldeformulare für die Aussteller des nicht-kommerziellen Teils auszufüllen. Jeder einzelne Gegenstand erhielt einen Zulassungsschein, um zu verhindern, dass Industrieprodukte ohne Standgebühr gezeigt wurden (7). Gesundheitsbehörden und Wohlfahrtsvereine vertrauten der Überzeugungskraft statistischer Erhebungen, für die Ausstellungsleitung wurde die Flut an Zahlen, Tabellen, Kurven und Statistiken zum Fluch. Der wissenschaftliche Teil sollte ein zahlendes Publikum weder langweilen noch abschrecken. In Petersburger Hängung vom Boden bis zur Decke angebrachte Fotografien von Verwundungen und kranken Körperteilen mochten spektakulär sein, eigneten sich jedoch wenig dazu, die nebenstehenden Waren anzupreisen (8). Um Abhilfe zu schaffen, wurde ein „statistisches Büro der Hygiene-Ausstellung“ eingerichtet, das die Aussteller in Hinblick auf die Gestaltung der Kojen, in der grafischen Aufbereitung von Schaubildern und bei der Auswahl geeigneter Exponate beriet und gegen Bezahlung eigene Entwürfe vorlegte (9). Martialische Abbildungen wichen fröhlichen Motiven; in einer Beschreibung der Sektion „Fürsorge für krüppelhafte Kinder und Jugendliche“, die unter dem Titel „zum Zwecke der Propaganda“ veröffentlicht wurde, hieß es: „Alles Unangenehme und Abstoßende ist vermieden, [. . .] es kommt lediglich das Versöhnliche und Heitere der großen Kinderstube zur Anschauung und übt nach der bisherigen Erfahrung auf Laien eine ungewöhnlich aufklärende, werbende, ja begeisternde Wirkung aus.“ (10)
Brutalisierung der Darstellung
Ein Januskopf im Stil der 20er- Jahre ziert den Katalog der Anatomisch- Hygienischen Ausstellung des „Universitätsplastikers“ E. E. Hammer.
Ein Januskopf im Stil der 20er- Jahre ziert den Katalog der Anatomisch- Hygienischen Ausstellung des „Universitätsplastikers“ E. E. Hammer.
Aufklärung, Werbung und Begeisterung passten kaum zu den katastrophalen gesundheitlichen Bedingungen des Jahres 1911; die Säuglingssterblichkeit lag bei 19,2 Prozent und mehr als ein Drittel der Berliner Erstklässler litten an einer Mangelrachitis (11). Fotografien und Filme aus Berliner „Krüppelheimen“ sollten die wenigen, ohne staatliche Mittel durch Wohltätigkeitsvereine finanzierten Anstalten als suffizientes Instrument der Jugendgesundheitsfürsorge präsentieren.
Die Abkehr von spektakulär-schaurigem Abbildungsmaterial erfuhr nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges eine Revision. In der Vorweihnachtszeit des Jahres 1914 wurde im Reichstagsgebäude die Ausstellung „Verwundetenversorgung im Kriege“ vorgestellt. Sie war vom „Komitee für ein National Hygiene-Museum“ gemeinsam mit Repräsentanten des Kriegsministeriums und des Kaiserlichen Gesundheitsamtes unter der künstlerischen Leitung von Peter Behrens erstellt worden (12) und zog danach als Wanderausstellung durch deutsche Großstädte. Wie schon in Dresden wurde die Ausstellung durch die werbende Zurschaustellung industrieller Produkte finanziert, doch nun sollte das Publikum durch eine Mischung von Lehrreichem, Spektakulärem und einer gehörigen Portion Grauen angezogen werden (13). Für 50 Pfennige bekamen die Besucher Gefechtsstände von Schlachtschiffen, Wracks alliierter Flugzeuge, Waffen, Wachsmodelle und – so ein Pressebericht – Fotografien „schaurig aufklaffender Wunden“ und der „entsetzlichen und grauenerregenden Verwundungen im Gesicht von aufs Furchtbarste entstellt[en] Opfern“ zu sehen (14). Andere Bilder feierten die Erfolge der plastischen Chirurgie, die mit Prothesen von Nasen und Unterkiefern „erträglich anzusehende menschliche Antlitze“ wiederherstellen könne (15). In Köln wurden Splitter britischer Dumdum-Geschosse neben Wachsmoulagen ausgestellt, die deren Wirkung auf menschliche Körper visualisierten (16). Eine gute Ausstellung weckte Emotionen; Mitleid, Hass, Furcht und Bewunderung sollten die Distanz zwischen Heimatfront und Kriegsschauplätzen verringern. Das Konzept trug, solange der Krieg selbst nicht infrage gestellt wurde. Mit dem Beginn der Massenstreiks im Sommer 1917 endete die Wanderschaft der Ausstellung „Verwundetenfürsorge im Kriege“.
In den Anfangsjahren der Weimarer Republik entwickelte sich ein so gewaltiger Boom konkurrierender kommerzieller Hygieneausstellungen in Markthallen, Turnsälen und auf Festplätzen, dass auf Druck des Ausstellungs- und Messeamtes der deutschen Industrie ein rigides Zulassungsverfahren erlassen wurde (17). Die im Krieg erfolgte Brutalisierung der Ausstellungen jedoch hielt an. So drapierte 1926 der Universitätsplastiker Emil Eduard Hammer in der Eingangshalle seiner Anatomieausstellung ANAHYGA den wächsernen Leib eines gefallenen 17-jährigen Soldaten, Präparate demonstrierten Schussverletzungen der Bauch- und Brustorgane (18). Der sich mit einem Professorentitel der University of Illinois schmückende Wachsbildhauer Hammer zeigte in seinem Panoptikum mehr als 40 präparierte Föten in unterschiedlichsten Entwicklungsstadien und mit bizarren Fehlbildungen.
Das Komitee der ebenfalls 1926 eröffneten „Grossen Ausstellung Gesundheitspflege, Soziale Fürsorge und Leibesübungen“ (Ge-So-Lei) (19), die nach dem Muster der Dresdner Hygiene-Ausstellung geplant wurde, grenzte sich von dem Panoptikum Hammers ab, indem es jegliche Zurschaustellung von Embryonen oder menschlichen Leichen verbot (20). Mit 7,5 Millionen Besuchen wurde die Düsseldorfer Ge-So-Lei zur größten Massenveranstaltung der Weimarer Republik. Zur Feier des Abzugs der französischen Truppen aus dem Rheinland fand sie auf den Düsseldorfer Rheinwiesen statt und geriet zu einem nationalistischen Spektakel. In einem Ausstellungslokal, das immer wieder das Deutschlandlied spielte, kam es zu einer Schlägerei, als sich amerikanische Gäste weigerten, sich ein viertes Mal zu den patriotischen Klängen von ihrer Mahlzeit zu erheben (21). Der „chauvinistische Rummel“, wie eine Lokalzeitung es nannte, fand in einigen medizinischen Exponaten eine Entsprechung, wie ein erneuter Blick auf die Darstellung der „Krüppelfürsorge“ 15 Jahre nach der Dresdner Hygiene-Ausstellung zeigt. Die dort noch harmonisch von konfessionell- und staatlich geförderten Wohlfahrtseinrichtungen ausgerichtete Präsentation der Fürsorge für körperbehinderte Kinder zerfiel auf der Ge-So-Lei in zwei, unvereinbar gegenüberstehende Lager. Zunächst genehmigte die Ausstellungsleitung eine „Zurschaustellung lebender Krüppel“ in einem von den Besuchern über Spiegelkonstruktionen einsehbaren Saal (20), dann entschied die von der staatlichen Modellanstalt für Krüppelfürsorge Oskar-Helene-Heim angeleitete „Sektion Krüppelfürsorge“, ausschließlich die Behandlung und Erziehung von Körperbehinderten darzustellen, die als potenziell arbeitsfähig identifiziert waren. Sie stellte dem Publikum Knochentuberkulose und Rachitis als Folgen einer „alliierten Hungerblockade“ vor und erläuterte Intelligenztests, mit denen evaluiert wurde, ob sich die Behandlung und Betreuung eines Kindes in einem „Krüppelheim“ lohnen würde (23). Besondere Mühe war auf ein erbbiologisches Schaubild verwandt worden, für das Abbildungen Körperbehinderter auf einen Stammbaum montiert wurden. „Als roter Faden zieht sich die krankhafte Anlage von Generation zu Generation“ beschrieb der Ausstellungskatalog die Visualisierung (24), mithilfe derer zwangsläufig auch jene Generationen ohne äußerlich sichtbare „Deformitäten“ zu Merkmalsträgern einer Erbanlage wurden.
Popularisierung der „Eugenik“
Die eugenische Debatte um Zwangssterilisierung und Krankenmord hatte im Jahr der Ge-So-Lei einen ersten Höhepunkt erreicht. In seiner Hetzschrift „Wider die Minderwertigkeit“ forderte der Generalarzt a. D. Felix Buttersack, der Staat solle „Schwachsinnigen, Schwindsüchtigen, Krüppeln, konstitutionellen Verbrechern, Geisteskranken, Fürsorgezöglingen und Hilfsschülern menschenfreundlicherweise [sic] zum Tode verhelfen“ (25).
Eine entschiedene Gegenposition zu der in Wort und Bild eskalierenden Debatte vertraten auf der Ge-So-Lei die freien Wohlfahrtsverbände. Innere Mission, Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden und Caritasverband hatten mangels eines eigenen Pavillons als Ausstellungsraum eine ehemalige Maschinenhalle zugewiesen bekommen und klagten über das durchlöcherte Wellblechdach und den mit Abfall und Öllachen bedeckten Fußboden. Trotz dieser Widrigkeiten hatten sie nach eingehender Prüfung entschieden, sich nicht gemeinsam mit der „Sektion Krüppelfürsorge“ zu präsentieren, weil diese allein den wirtschaftlichen Nutzen der Ausbildung und medizinischen Behandlung potenziell arbeitsfähiger Körperbehinderter thematisierte. Auf papierenen Wandbehängen wiesen die konfessionellen Wohlfahrtsverbände darauf hin, dass die Versorgung von Menschen, die an anderer Stelle als „lebensunwertes Leben“ bezeichnet würden, ausschließlich ihnen überlassen werde (26). Biologische Themen wurden genutzt, um politische Positionen mithilfe wissenschaftlicher Anschauungsobjekte, von Fotografien über Wachsmodelle und Präparate bis hin zu komplexen Grafiken, zu illustrieren und zu popularisieren. So spiegeln die Hygieneausstellungen der 1910er- bis 1930er-Jahre besonders deutlich die unübersehbare Entwicklung hin zur nationalsozialistischen „Eugenik“ wider.
Zum Politikum wurde die Darstellung der staatlichen „Krüppelfürsorge“. Nur wer als erwerbsfähig galt, hatte Anspruch auf Behandlung und Ausbildung. Hier ein Plakat der Reichsregierung zur Hygieneausstellung 1930.
Zum Politikum wurde die Darstellung der staatlichen „Krüppelfürsorge“. Nur wer als erwerbsfähig galt, hatte Anspruch auf Behandlung und Ausbildung. Hier ein Plakat der Reichsregierung zur Hygieneausstellung 1930.
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Dass medizinische Themen zur Verbreitung von Werbebotschaften bis heute einen hohen Stellenwert einnehmen, zeigt ein Blick ins aktuelle Fernsehprogramm. Die Einschaltquoten von Arztserien, Krankenhausdokumentationen und populären Gesundheitsratgebern versprechen lukrative Werbeeinnahmen. Ein beliebter Melissengeist, der besonders häufig in den Reklameblöcken von Gesundheitsratgebern beworben wird, hatte schon auf der Düsseldorfer Industrie- und Gewerbeausstellung von 1852 seine erste Goldmedaille für hochprozentige Tonika gewonnen.


zZitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2005; 102: A 3085–3088 [Heft 45]

Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Literaturverzeichnis, das beim Verfasser erhältlich oder im Internet unter www.aerzteblatt.de/lit4505 abrufbar ist.

Anschrift des Verfassers:
Dr. med. Philipp Osten
Institut für Geschichte der Medizin
der Robert Bosch Stiftung
Straußweg 17, 70184 Stuttgart
E-Mail: philipp.osten@igm-bosch.de
1.
Ohne Autor: Der Pavillon des Kaiserlichen Gesundheitsamtes. Hygiene Ausstellunge Zeitung. Organ für die Interessen der öffentlichen Gesundheitspflege und des Rettungswesens in Deutschland. Heft 1, 10. Mai 1883; 1–2.
2.
Ein Überblick der Berliner Museumsplanungen der 1880er-Jahre findet sich bei: Guttstadt A: Die naturwissenschaftlichen und medicinischen Staatsanstalten Berlins. Festschrift für die 59. Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte. Berlin 1886.
3.
Börner P: Ein französisches medizinisches Journal über die Hygiene Ausstellung. Hygiene Ausstellunge Zeitung. Organ für die Interessen der öffentlichen Gesundheitspflege und des Rettungswesens in Deutschland 1883; 1, H 123: 4.
4.
Zur Anziehungskraft venerischer Erkrankungen vgl.: Sauerteig L: Lust und Abschreckung: Moulagen in der Geschlechtskrankheitenaufklärung. Medizin, Gesellschaft und Geschichte 1992; 11: 89–106.
5.
Brecht C: Bakterien in der Ausstellung „Volkskrankheiten und ihre Bekämpfung“ 1903. In: Gradmann C, Schlich T (Hrsg): Strategien der Kausalität. Konzepte der Krankheitsverursachung im 19. und 20. Jahrhundert. Pfaffenweiler 1999; 53–76.
6.
Buddensieg T: Industriekultur – Peter Behrens und die AEG (1907–1914). In: Ders (Hrsg.): Industriekultur. Peter Behrens und die AEG (1907–1914). Berlin 1979; 9–90.
7.
Vorstand des Vereins zur Veranstaltung der Internationalen Hygiene-Ausstellung Dresden 1911 e. V. (Hrsg): Ausstellungsbedingungen für die Wissenschaftliche Abteilung. Dresden 1909; 2.
8.
Vogel M: Wie Veranstaltet man hygienische Ausstellungen? Hygienischer Wegweiser. Zentralblatt für Technik und Methodik der hygienischen Volksbelehrung 1926; 1:5-31.
9.
Roesle E: Sonder-Katalog für die Gruppe Statistik der wissenschaftlichen Abteilung der Internationalen Hygiene-Ausstellung Dresden 1911. Dresden 1911; 19.
10.
Ohne Autor: Zum Zwecke der Propaganda. Zeitschrift für Krüppelfürsorge 1912; 5: 5.
11.
Salomon W: Kinderkrankheiten. In: Grotjahn A (Hrsg.): Soziale Pathologie. Berlin 1923 (Reprint 1977); 236–255.
12.
Ohne Autor: Die Ausstellung für Verwundete und Krankenfürsorge im Kriege. Zeitschrift für Krüppelfürsorge 1915; 8: 106–114.
13.
Hoffmann D: Die Weltkriegssammlung des Historischen Museums Frankfurt. In: Diehl R, Hoffmann D, Tabrizian I (Hrsg): Ein Krieg wird ausgestellt. Die Weltkriegssammlung des Historischen Museums (1914–1918). Themen einer Ausstellung. Inventarkatalog. Frankfurt/M. 1976; 63–74.
14.
Trojan W: Die Ausstellung für Kriegsfürsorge in Cöln 1916. Zeitschrift für Krüppelfürsorge 1916; 9: 402–408.
15.
Ebd.
16.
Ebd.
17.
Seiring G: Das Deutsche Hygiene-Museum. In: Zerklauen H (Hrsg): Das Deutsche Hygiene-Museum. Festschrift zur Eröffnung des Museums und der Internationalen Hygiene-Ausstellung Dresden 1930. Dresden 1930; 44–49.
18.
Hammer E: Illustrierter Früher durch die Anahyga. Deutsche anatomisch-hygienische Ausstellung der Mensch. Zur Hebung der Gesundheitspflege. München 1927; 47–51.
19.
Zur GeSoLei siehe insbesondere: Stöckel, S: Die große Ausstellung über GEsundheitspflege, SOzialfürsorge und LEIbesübungen – GE-SO-LEI – Düsseldorf 1926. In: Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik e. V. (Hrsg): Ideologie der Objekte – Objekte der Ideologie. Naturwissenschaft, Medizin und Technik in Museen des 20. Jahrhunderts. Kassel 1991; 31–38. Eine ausführliche Dokumetation findet sich bei Stercken A (Hrsg): Kunst Sport und Körper. Stuttgart 2002 (Band 1) und Weimar 2005 (Band 2 und 3).
20.
Stadtarchiv Düsseldorf, Schreiben des Stadtmedizinalrates von Düsseldorf Aschenheim an das Deutsche Hygiene-Museum Dresden vom 4. November 1925. Bestand Ge-So-Lei VIII 1471, unpaginiert.
21.
Ohne Autor: Chauvinistischer Rummel auf der Ge-So-Lei. Volkszeitung Düsseldorf, Nr. 180 vom 4. August 1926.
22.
Stadtarchiv Düsseldorf, Abschrift einer Besprechung zwischen Arthur Schlossmann und Regierungsrat Vöhringer am 14. September 1925. Bestand Ge-So-Lei XVIII, unpaginiert.
23.
Eckhardt H: Ein Rundgang durch die Ge-So-Lei. Zeitschrift für Krüppelfürsorge 1926; 19: 97-141.
24.
Eckhardt H: Das Museum der Krüppelfürsorge. Hygienischer Wegweiser. Zentralblatt für Technik und Methodik der hygienischen Volksbelehrung 1927; 2: 299–304.
25.
Buttersack F: Wider die Minderwertigkeit! Die Vorbedingung für Deutschlands Gesundung. Leipzig 1926.
26.
Vöhringer G: Die Ausstellung der Liga der freien Wohlfahrtspflege auf der Ge-So-Lei. In: Schloßmann A (Hrsg): Ge-So-Lei. Große Ausstellung Düsseldorf 1926. Für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen. Düsseldorf 1927; 879–909.
1. Ohne Autor: Der Pavillon des Kaiserlichen Gesundheitsamtes. Hygiene Ausstellunge Zeitung. Organ für die Interessen der öffentlichen Gesundheitspflege und des Rettungswesens in Deutschland. Heft 1, 10. Mai 1883; 1–2.
2. Ein Überblick der Berliner Museumsplanungen der 1880er-Jahre findet sich bei: Guttstadt A: Die naturwissenschaftlichen und medicinischen Staatsanstalten Berlins. Festschrift für die 59. Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte. Berlin 1886.
3. Börner P: Ein französisches medizinisches Journal über die Hygiene Ausstellung. Hygiene Ausstellunge Zeitung. Organ für die Interessen der öffentlichen Gesundheitspflege und des Rettungswesens in Deutschland 1883; 1, H 123: 4.
4. Zur Anziehungskraft venerischer Erkrankungen vgl.: Sauerteig L: Lust und Abschreckung: Moulagen in der Geschlechtskrankheitenaufklärung. Medizin, Gesellschaft und Geschichte 1992; 11: 89–106.
5. Brecht C: Bakterien in der Ausstellung „Volkskrankheiten und ihre Bekämpfung“ 1903. In: Gradmann C, Schlich T (Hrsg): Strategien der Kausalität. Konzepte der Krankheitsverursachung im 19. und 20. Jahrhundert. Pfaffenweiler 1999; 53–76.
6. Buddensieg T: Industriekultur – Peter Behrens und die AEG (1907–1914). In: Ders (Hrsg.): Industriekultur. Peter Behrens und die AEG (1907–1914). Berlin 1979; 9–90.
7. Vorstand des Vereins zur Veranstaltung der Internationalen Hygiene-Ausstellung Dresden 1911 e. V. (Hrsg): Ausstellungsbedingungen für die Wissenschaftliche Abteilung. Dresden 1909; 2.
8. Vogel M: Wie Veranstaltet man hygienische Ausstellungen? Hygienischer Wegweiser. Zentralblatt für Technik und Methodik der hygienischen Volksbelehrung 1926; 1:5-31.
9. Roesle E: Sonder-Katalog für die Gruppe Statistik der wissenschaftlichen Abteilung der Internationalen Hygiene-Ausstellung Dresden 1911. Dresden 1911; 19.
10. Ohne Autor: Zum Zwecke der Propaganda. Zeitschrift für Krüppelfürsorge 1912; 5: 5.
11. Salomon W: Kinderkrankheiten. In: Grotjahn A (Hrsg.): Soziale Pathologie. Berlin 1923 (Reprint 1977); 236–255.
12. Ohne Autor: Die Ausstellung für Verwundete und Krankenfürsorge im Kriege. Zeitschrift für Krüppelfürsorge 1915; 8: 106–114.
13. Hoffmann D: Die Weltkriegssammlung des Historischen Museums Frankfurt. In: Diehl R, Hoffmann D, Tabrizian I (Hrsg): Ein Krieg wird ausgestellt. Die Weltkriegssammlung des Historischen Museums (1914–1918). Themen einer Ausstellung. Inventarkatalog. Frankfurt/M. 1976; 63–74.
14. Trojan W: Die Ausstellung für Kriegsfürsorge in Cöln 1916. Zeitschrift für Krüppelfürsorge 1916; 9: 402–408.
15. Ebd.
16. Ebd.
17. Seiring G: Das Deutsche Hygiene-Museum. In: Zerklauen H (Hrsg): Das Deutsche Hygiene-Museum. Festschrift zur Eröffnung des Museums und der Internationalen Hygiene-Ausstellung Dresden 1930. Dresden 1930; 44–49.
18. Hammer E: Illustrierter Früher durch die Anahyga. Deutsche anatomisch-hygienische Ausstellung der Mensch. Zur Hebung der Gesundheitspflege. München 1927; 47–51.
19. Zur GeSoLei siehe insbesondere: Stöckel, S: Die große Ausstellung über GEsundheitspflege, SOzialfürsorge und LEIbesübungen – GE-SO-LEI – Düsseldorf 1926. In: Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik e. V. (Hrsg): Ideologie der Objekte – Objekte der Ideologie. Naturwissenschaft, Medizin und Technik in Museen des 20. Jahrhunderts. Kassel 1991; 31–38. Eine ausführliche Dokumetation findet sich bei Stercken A (Hrsg): Kunst Sport und Körper. Stuttgart 2002 (Band 1) und Weimar 2005 (Band 2 und 3).
20. Stadtarchiv Düsseldorf, Schreiben des Stadtmedizinalrates von Düsseldorf Aschenheim an das Deutsche Hygiene-Museum Dresden vom 4. November 1925. Bestand Ge-So-Lei VIII 1471, unpaginiert.
21. Ohne Autor: Chauvinistischer Rummel auf der Ge-So-Lei. Volkszeitung Düsseldorf, Nr. 180 vom 4. August 1926.
22. Stadtarchiv Düsseldorf, Abschrift einer Besprechung zwischen Arthur Schlossmann und Regierungsrat Vöhringer am 14. September 1925. Bestand Ge-So-Lei XVIII, unpaginiert.
23. Eckhardt H: Ein Rundgang durch die Ge-So-Lei. Zeitschrift für Krüppelfürsorge 1926; 19: 97-141.
24. Eckhardt H: Das Museum der Krüppelfürsorge. Hygienischer Wegweiser. Zentralblatt für Technik und Methodik der hygienischen Volksbelehrung 1927; 2: 299–304.
25. Buttersack F: Wider die Minderwertigkeit! Die Vorbedingung für Deutschlands Gesundung. Leipzig 1926.
26. Vöhringer G: Die Ausstellung der Liga der freien Wohlfahrtspflege auf der Ge-So-Lei. In: Schloßmann A (Hrsg): Ge-So-Lei. Große Ausstellung Düsseldorf 1926. Für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen. Düsseldorf 1927; 879–909.

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