ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2005Pflegeheime: Ein paradoxes Phänomen

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Pflegeheime: Ein paradoxes Phänomen

Dtsch Arztebl 2005; 102(46): A-3177

Bielitz, C.

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LNSLNS Weder Ihre Überschrift „Schlechte Noten für die ärztliche Versorgung“ noch der Kommentar „Skandale statt Lösungen“ können meines Erachtens unkommentiert bleiben. Schließlich haben wir es mit einem systemischen Phänomen zu tun, welches wohl auf schlichter Verdrängung des Alterns beruht; angesichts unserer Bevölkerungspyramide ein erschreckend paradoxes Phänomen. Unsinnig ist beispielsweise, dass ein „Heimarztmodell“ unerwünscht ist. Auch sollte nicht verschwiegen werden, dass kompetentes Pfle-
gepersonal nicht selten vergeblich darauf drängt, dass außer dem Hausarzt auch ein Neurologe/ Psychiater hinzugezogen wird. Die reißerisch anmutende Kommentar-Überschrift ist meines Erachtens tendenziös und wird dem Alltagsbetrieb der Heimbeschäftigten überwiegend nicht gerecht. Aufgrund des Artikels im DÄ schrieb ich Frau Prof. Lehr an. Die Antwort: Ihr selbst sei es nicht gelungen, „die Schließung des Deutschen Zentrums für Alternsforschung in Heidelberg zum 31. Dezember 2005 zu verhindern“.
Dr. med. C. Bielitz, Ärztlicher Direktor, Penta-Zentrum, Schneckenhalde 13, 79713 Bad Säckingen
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