ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2006Erfahrungsbericht: Humanitäre Hilfe in der Freizeit
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LNSLNS Herrlich und realitätsnah, diese Krankenbettgeschichte des pensionierten Chefarztes Dr. R. Als Konsequenz fordert der Autor, das Krankenhaus muss wieder menschlicher werden. Recht hat er. Doch was trägt der pensionierte Chefarzt nun dazu bei? Ich möchte ihm gern etwas vorschlagen: . . . Wie wär’s, wenn er sich seiner ehemaligen oder einer anderen Klinik als Humanitätsbringer im Sinne der von ihm geforderten Weizsäckerschen anthropologischen Medizin gegen einen Ehrensold zur Verfügung stellte? Allerdings dürfte er in Diagnostik und Therapie nicht hineinreden. Er hätte ein nützliches Hobby, das seiner Forderung und vermutlich auch seiner Neigung entspricht, würde die Patienten zufriedener machen und das Image der Klinik beachtlich heben. Wenn es ihm gelänge, auch andere, sich langweilende, pensionierte Chefärzte zum Mitmachen zu bewegen, wäre das doch Verdienstkreuz-verdächtig.
Dr. med. Albrecht Pitzken, Oberdreispringen 2,
51429 Bergisch Gladbach
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