ArchivDeutsches Ärzteblatt PP1/2006Deutschland altert: Vergleich mit der Medizin

BRIEFE

Deutschland altert: Vergleich mit der Medizin

Püllen, R.

Zu dem Beitrag „Herausforderung demographischer Wandel: Es kommt drauf an, was man draus macht“ von Samir Rabbata und Sabine Rieser in Heft 45/2005:
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LNSLNS Es ist erfreulich, dass das DÄ den demographischen Wandel auf den Punkt bringt mit dem Titel: Deutschland wird alt. Mit Recht wird auf die notwendigen gesellschaftlichen Änderungen hingewiesen, die diese Entwicklung erfordert. Vor diesem Hintergrund schmerzt es besonders, dass die Medizin diesen Prozess zu wenig berücksichtigt. Ein Beispiel ist die neue Weiter­bildungs­ordnung, die zu einer Abwertung der Geriatrie und zu einer Verkürzung der Weiterbildungszeit geführt hat. Die Geriatrie hat nun den Stellenwert einer Zusatz-Weiterbildung und soll in 18 Monaten vermittelt werden. Der Blick ins Inhaltsverzeichnis der Weiter­bildungs­ordnung ist ernüchternd: Dort steht die Geriatrie – alphabetisch geordnet – zwischen der Flugmedizin und der gynäkologischen Exfoliativ-Zytologie. Ist das der Stellenwert, der diesem Zukunftsfach der Medizin zukommt?
Priv.-Doz. Dr. med. R. Püllen, Diakonissen-Krankenhaus, Holzhausenstraße 72–92,
60322 Frankfurt am Main
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