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Lexikon: BZgA

PP 5, Ausgabe Januar 2006, Seite 22

Flintrop, Jens

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LNSLNS Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln, soll durch praktische Gesundheitserziehung und -aufklärung die Gesundheit der Bevölkerung fördern. Sie wurde 1967 als nachgeordnete Bundesbehörde des damaligen Bundesministeriums für Gesundheit gegründet. Inzwischen ist sie eine nachgeordnete Bundesbehörde des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung. Aufgabenschwerpunkte sind die konzeptionelle Arbeit zur Gesund­heits­förder­ung und Qualitätssicherung, zur Fort- und Weiterbildung von Beschäftigten in der Gesundheitserziehung und -aufklärung sowie die Erstellung von Aufklärungsmedien und -maßnahmen.
Die Schwerpunkte der Präventions- und Aufklärungsarbeit der BZgA liegen gegenwärtig bei den Themenbereichen Suchtvorbeugung, Aidsaufklärung, Sexualaufklärung, Familienplanung und Schwangerschaftsverhütung, Kinder- und Jugendgesundheit, Förderung der Organspende, Förderung der Blut- und Plasmaspende, Ernährungsaufklärung und Förderung des Nichtrauchens.
Mit der Aids-Aufklärungskampagne ist die BZgA für die bislang größte und umfassendste Kampagne zur Gesundheitsprävention in Deutschland verantwortlich. Seit 1987 kombiniert die Aktion „Gib Aids keine Chance“ massen- und personalkommunikative Maßnahmen, die sich gezielt an unterschiedliche Gruppen der Bevölkerung wenden. Hauptziele sind die Verhinderung der Verbreitung von HIV sowie die Schaffung und Stärkung eines gesellschaftlichen Klimas der Solidarität und die Nichtausgrenzung von Betroffenen. Themenübergreifendes Schwerpunktthema der BZgA ist die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Ziel ist es, die Gesundheitskompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken und sie in ihrem Entwicklungsprozess zu unterstützen. Dabei hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Direktorin: Dr. med. Elisabeth Pott, die Schule als langjährigen Lebens- und Lernraum, als zentrales Interventionsfeld für präventive Maßnahmen, ausgemacht. Die Lehrer werden als wichtige Zielgruppe betrachtet, weil sie als Multiplikatoren wirken. JF
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