ArchivDeutsches Ärzteblatt PP1/2006Gerontopsychiatrie. Grundlagen, Klinik und Praxis

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Gerontopsychiatrie. Grundlagen, Klinik und Praxis

PP 5, Ausgabe Januar 2006, Seite 29

Bergener, Manfred; Hampel, Harald; Möller, Hans-Jürgen; Zaudig, Michael

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LNSLNS Gerontopsychiatrie: Interdisziplinär
Manfred Bergener, Harald Hampel, Hans-Jürgen Möller, Michael Zaudig (Hrsg.): Gerontopsychiatrie. Grundlagen, Klinik und Praxis. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart, 2005, XXII, 790 Seiten, 77 Abbildungen, 122 Tabellen, 166 €
Demenzen und depressive Störungen sind die häufigsten psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter. Die Diagnose erfolgt oft zu spät oder gar nicht. Angesichts der demographischen Entwicklung sind gerontopsychiatrische Kenntnisse für viele Fachgebiete unerlässlich. Ältere Patienten suchen in erster Linie Allgemeinmediziner, Internisten und Orthopäden auf. Die Übergänge zwischen physiologischen Alternsprozessen und krankhaften psychischen Störungen sind fließend. Der erste Teil des Buches ist daher gerontopsychiatrischen Grundlagen gewidmet, so beispielsweise der Biologie des alternden Gehirns. Der zweite Teil des Buches widmet sich der Klinik. Hier geben die Autoren einen Überblick über die Klassifikation psychischer Störungen im Alter und eine Anleitung zur Erhebung des psychopathologischen Befundes. Die neuropsychologische Testung und die apparative Diagnostik sind weitere Themen. Im dritten Abschnitt werden die einzelnen Erkrankungen mit Diagnostik, Therapie und Differenzialdiagnose aufgeführt: unter anderem Demenzen, affektive Störungen, Suchterkrankungen, schizophrene Psychosen und Persönlichkeitsstörungen. Richtigerweise thematisieren die Autoren die „leichte kognitive Beeinträchtigung“ in Abgrenzung zu normalen kognitiven Alternsprozessen und demenziellen Erkrankungen.
Am Ende der Kapitel befindet sich in der Regel ein ausführliches Literaturverzeichnis. Eine Zusammenfassung weisen leider nicht alle Kapitel des umfangreichen Nachschlagewerkes auf. Birgit Hibbeler
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