ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2006Gesundheitskarte: Feldtests in acht Bundesländern

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Gesundheitskarte: Feldtests in acht Bundesländern

Dtsch Arztebl 2006; 103(3): A-84 / B-72 / C-72

Krüger-Brand, Heike E.

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LNSLNS Testbeginn voraussichtlich im zweiten Quartal
Mit Zustimmung der Bundesländer hat das Bundesministerium für Gesundheit die Testregionen für die elektronische Gesundheitskarte festgelegt. Überraschenderweise können alle acht Bewerber aus den Modellregionen an den so genannten 10 000er-Tests teilnehmen. Die Kandiaten sind: Baden-Württemberg (Testregion Heilbronn), Bayern (Ingolstadt), Bremen, Niedersachsen (Wolfsburg), Nordrhein-Westfalen (Bochum-Essen), Rheinland-Pfalz (Trier), Sachsen (Löbau-Zittau) und Schleswig-Holstein (Flensburg). Einige Experten befürchten, dass die größere Zahl der Testregionen Mehrkosten verursachen könnte. Die Einbeziehung der Bundesländer, die bereits mit Vorbereitungen für die Testphase begonnen haben, sei eine wertvolle Grundlage für die Vorbereitung der flächendeckenden Einführung der elektronischen Gesundheitskarte, erklärte dagegen Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt. Um die Akzeptanz für das Vorhaben zu schaffen, sollen nach dem Willen des Ministeriums möglichst viele Beteiligte frühzeitig in die Testmaßnahmen eingebunden werden. Die ersten Chipkarten sollen voraussichtlich ab April 2006 ausgegeben werden.
Aufgabe der für die Einführung der Gesundheitskarte zuständigen Betreibergesellschaft gematik ist es jetzt, die Einzelheiten der Testphase mit den Verantwortlichen in den Regionen vertraglich zu regeln. Unterstützt wird die gematik dabei von einem Beirat, der Mitte Dezember 2005 als beratendes Gremium seine Arbeit aufgenommen hatte und der unter anderem die wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens übernehmen soll. KBr
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