ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2006Ärzte als inoffizielle Mitarbeiter: „Für mein Kind hätte ich alles getan“

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Ärzte als inoffizielle Mitarbeiter: „Für mein Kind hätte ich alles getan“

Dtsch Arztebl 2006; 103(3): A-102 / B-86 / C-86

Richter-Kuhlmann, Eva; Weil, Francesca

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Erstmals spricht eine Ärztin offen über ihre vierjährige Tätigkeit für die Staatssicherheit der DDR.

Die Türen schlossen sich hinter ihr. „Staatsfeindliche Hetze“ lautete die Anklage, Brigitte Schuhmann* stand im Juni 1974 eine Haft von zwei Jahren und acht Monaten bevor. Gemeinsam mit ihrem Freund hatte sie Flugblätter verteilt, deren Inhalt sich gegen die DDR-Führung richtete. Heute kann die 56-jährige Hausärztin offen über dieses dunkle Kapitel ihres Lebens in der DDR sprechen. Das war nicht immer so. Jahrelang kannte keiner außer ihrem Ehemann ihre komplette Lebensgeschichte, weder die Eltern noch ihre drei Söhne. Vor einigen Jahren brach sie das Schweigen – vor der Versammlung der Lan­des­ärz­te­kam­mer. Danach legte sie alle ihre Ämter nieder und verließ den Saal.
Verbracht hat Brigitte Schuhmann im Gefängnis nur etwa die Hälfte der Zeit. „Nachdem ich rechtskräftig verurteilt war, hat mein geschiedener Mann das alleinige Sorgerecht für meinen ältesten Sohn Andreas* bekommen“, erzählt sie und rutscht nervös im großen Sessel des Wohnzimmers ihres Vorstadthäuschens hin und her. Ihr Ex-Mann hätte zuvor wegen Gewalttätigkeit nicht einmal ein Umgangsrecht mit dem Kind gehabt, erklärt sie. Doch die Rechtsauslegung konnte sich in der DDR schnell wandeln. Schuhmann sieht dahinter staatspolitisches Kalkül. „Mein Kind zu verlieren war für mich schlimmer als die Haft – das wussten die irgendwie.“ Ihre Mutter riet ihr, alles zu tun, um das Sorgerecht wiederzubekommen. Ihr Anwalt sah nur eine Chance: Sie müsste innerhalb der Berufungsfrist aus der Haft entlassen werden. „Ich sollte alle Angebote annehmen, die mir das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) unterbreitet“, erinnert sich die Ärztin.
Brigitte Schuhmann unterschrieb. Das MfS hatte angeboten, sie zu entlassen, wenn sie beweisen würde, dass sie sich geändert habe. Unter Beweis stel-len sollte sie diese Einsicht durch die Zusammenarbeit mit dem MfS, als inoffizielle Mitarbeiterin (IM). „Ich sollte über meine Wiedereingliederung und über eventuelle Missstände im Gesundheitswesen berichten, so wie ich es gemeinsam mit meinem Freund in den Flugblättern getan hatte“, erinnert sie sich. Nun solle sie die Informationen an die „richtige Stelle“ weiterleiten. Als Gegenleistung bot ihr das MfS an, das Sorgerecht für ihren Sohn Andreas wiederzubekommen sowie die Möglichkeit, als Ärztin weiter zu arbeiten. Zu der Ent-
scheidung, die Brigitte Schuhmann 1975 als 26-jährige Frau traf, steht sie noch heute. Sie ist sich sicher: „Ich hätte die gesamte Haft durchgestanden. Aber mein Kind zu verlieren, hätte ich nicht verkraftet.“
Mit ihrer Entlassung aus der Haft begann für Brigitte Schuhmann ein neues Leben. Sie erhielt das Sorgerecht zurück und fand eine Stelle an einer Poliklinik. „Die hatte einen parteilosen Chef, der Leute wie mich genommen hat“, erzählt sie. „Er hatte so eine witzige Art. Er hat immer gesagt: ,Wir müssen eine Runde um den Baum gehen.‘ Alles, von dem er meinte, dass es niemand mithören sollte, haben wir unter dem Baum im Innenhof besprochen. Einmal fragte er mich: ,Warum um alles in der Welt, haben Sie Ihr Kind betäubt und bewusstlos in einen Kofferraum gepackt und wollten damit abhauen, wenn Sie sich jetzt so krampfhaft um dieses Kind kümmern?‘ Da wusste ich, was ihm gesagt worden war und erzählte ihm die wahre Geschichte. Er hat mich angeguckt, ge-
lächelt und gefragt: ,War der Preis hoch, den Sie zahlen mussten?‘ Ich antwortete: ,Ja, der Preis war sehr hoch.‘ Er erwiderte nur: ,Nun, dann weiß ich Bescheid.‘“
Von ihrem MfS-Führungsoffizier ist IM Sabine – diesen Decknamen erhielt Brigitte Schuhmann – auch zu ihrem Chef befragt worden. Direkt gesagt hat sie ihm das nie. „Aber er wusste es“, ist sich die Ärztin sicher. Befragt wurde sie auch über die Stimmung im Gesundheitswesen, über Missstände und Ähnliches. „Die wollten in erster Linie, dass ich dableibe“, denkt Schuhmann heute. „Die wollten mich als Ärztin, nicht als Mensch. Wenn ich mein Kind verloren hätte, hätte ich überhaupt keine Motivation mehr gehabt, in der DDR zu bleiben.“
Persönliche Vorteile durch ihre Arbeit als IM Sabine glaubt Brigitte Schuhmann nicht gehabt zu haben. In bestimmtem Ton erklärt sie: „Das Entscheidende war für mich immer das Sorgerecht für meinen Sohn.“ Berufliche Vorteile habe sie nicht gehabt. „Mein Chef hat mich mehrfach für eine Oberarztstelle vorgeschlagen, aber geklappt hat das nie. Ich bin auch nie Aktivist geworden“, erzählt sie. Hin und wieder habe sie bei den Treffs mit ihrem Führungsoffizier allerdings etwas Obst erhalten (das es im Winterhalbjahr in der DDR ja nicht gab) oder eine sonstige Spezialität. Sie habe auch mal 20 oder 50 Mark erhalten. Erinnern kann sie sich an den Betrag nicht mehr genau, es habe sie auch nicht beeinflusst.
„Ich habe vor dem gesessen wie die Maus vor der Schlange“
Ihre Akte weist Brigitte Schuhmann* als „IMS“ aus. Sie gehörte damit zu den inoffiziellen Mitarbeitern, die mit der „Sicherung gesellschaftlicher Bereiche und Objekte“ beauftragt waren. Foto: dpa
Ihre Akte weist Brigitte Schuhmann* als „IMS“ aus. Sie gehörte damit zu den inoffiziellen Mitarbeitern, die mit der „Sicherung gesellschaftlicher Bereiche und Objekte“ beauftragt waren. Foto: dpa
Tief eingeprägt hat sich bei Brigitte Schuhmann indes die Angst, die mit jedem konspirativen Treffen verbunden war. „Die Angst saß mir immer im Genick. Ich hatte das Gefühl, dass ich zu einer Prüfung gehe, hatte Durchfall und habe gezittert“, erzählt sie. „Ich habe vor dem gesessen wie die Maus vor der Schlange.“ Mit der Zeit besserte sich das. „Ich habe irgendwann gelernt, auf ironische Art mit denen zu reden“, erklärt sie. Auch Terminwünsche abzusagen oder zu verlegen traute sie sich.
Stattgefunden haben die monatlichen Treffen, die etwa eine Stunde dauerten, in „konspirativen Wohnungen“. „Es gab verschiedene Wohnungen, in die ich gehen musste, die wurden mir telefonisch angesagt“, berichtet sie. Erwartet hat sie dort während der vier Jahre, in denen sie als IM tätig war, immer ein und derselbe Führungsoffizier. „Er hat mir Fragen gestellt“, erinnert sie sich. Ein Tonband sei nicht mitgelaufen. Auch eigene Berichte hätte sie nicht verfasst. Über die Inhalte der Gespräche kann Brigitte Schuhmann nur noch vage Auskunft geben. Berichtet habe sie beispielsweise über Missstände in der Poliklinik: „Wenn wir statt zwölf Kollegen mal wieder bloß zu viert waren und das ganze Viertel versorgen muss-
ten. Das habe ich denen erzählt.“ Befragt worden zu Patienten sei sie als „Sabine“ nicht, wohl aber namentlich zu verschiedenen Kollegen. „Da habe ich mir sehr genau überlegt, was ich sage. Ich habe nicht gelogen, aber ich habe das, was ich für unglücklich hielt, weggelassen“, erklärt sie. Ob „die“ das gemerkt haben, kann Brigitte Schuhmann nicht beurteilen. „Ich wurde nie unter Druck gesetzt, etwas zu erzählen. Es war eine so aalglatte Freundlichkeit, bei der man nicht hinter die Kulissen gucken kann.“ Geplagt habe sie während der gesamten Zeit als „Sabine“ jedoch das schlechte Gewissen, „dass man möglicherweise Kol-
legen oder erneut der Familie schaden könnte, dass man Sachen macht, die man eigentlich zutiefst verabscheut. Das war das eigentlich Schlimme“. Brigitte Schuh-
mann senkt den Kopf und denkt kurz nach. „Und dass es in meinem Leben etwas gab, worüber ich mit niemandem re-
den konnte außer mit meinem Mann – nicht einmal mit meinen Eltern“, ergänzt sie dann. „Das ist wie ein Rucksack, den man immer mit sich herumträgt.“
Ihren Ehemann lernte Brigitte Schuhmann einige Zeit nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis während der Facharztweiterbildung kennen. Ihm verschwieg sie weder die Haftzeit noch die Tätigkeit als IM – auch auf die Gefahr hin, dass er sich von ihr trennen würde. Dieter Schuhmann* tat das nicht, hatte aber zwei Wünsche: „Erstens möchte ich keine vorbestrafte Ehefrau. Wir müssen also sehen, dass wir das aus deiner Akte kriegen“, hätte er gesagt und gefordert: „Zweitens darfst du da nicht mehr hingehen.“
Für ein abruptes Ende der IM-Tätigkeit erschien es Brigitte Schuhmann jedoch noch zu früh. Die zweijährige Bewährungszeit war zu dem Zeitpunkt noch nicht abgelaufen. „Ich hatte einfach Angst, dass ich unter Umständen den Rest der Strafe noch absitzen muss und man mir Andreas* wieder wegnehmen würde“, erklärt sie. Dieter Schuhmann war einverstanden, so lange zu warten. Die Zwischenzeit nutzte „Sabine“ jedoch, um zum Ende ihrer Bewährungszeit den Vermerk einer Vorstrafe aus ihrer Akte löschen zu lassen. Dann erzählte sie ihrem Führungsoffizier, dass sie einen Mann kennen gelernt habe, den sie heiraten wolle. Ihm habe sie deshalb alles erzählt. „Damit war ich für die verbrannt, das wusste ich.“ Brigitte Schuhmann rückt sich in ihrem Sessel zurecht. „Dass ich nicht mehr kommen will, habe ich nie ausgesprochen.“ Trotzdem war alles gesagt.
Nicht nur Täter, auch Opfer
Vorerst fanden jedoch noch ein paar weitere Treffen mit ihrem Führungsoffizier statt. „Da habe ich ihm dann gesagt, dass es für mich immer schwieriger wird, die Treffen zu verbergen, da mein künftiger Schwiegervater in der Nähe wohnt. Irgendwann sagte er schließlich, dass ich nicht mehr zu kommen brauchte. Die haben es also einfach so geschluckt.“
Foto: dpa
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1979 hatte Brigitte Schuhman alias „Sabine“ das letzte Mal Kontakt mit dem MfS. 1981 wurde ihre IM-Akte endgültig geschlossen. So konnte sie es nach der Wende in ihren Unterlagen nachlesen. Zu diesem Zeitpunkt holte sie ihre Vergangenheit ein. „Ich war mit der Wende bis in die Haarwurzeln motiviert, etwas aufzubauen, etwas Neues zu machen“, erzählt Schuhmann. Sie kandidierte für die Lan­des­ärz­te­kam­mer und wurde in den Vorstand gewählt. „Dazu musste ich eine Ehrenerklärung unterschreiben“, betont sie. „Ich habe mir den Text sehr genau durchgelesen und gedacht: Das kannst du unterschreiben. Du hast nichts um deines eigenen Vorteils willen gemacht, sondern du bist erpresst worden.“ Dann habe sie unterschrieben – allerdings mit Herzklopfen. „Dass ich nicht nur Opfer, sondern auch Täterin bin, habe ich verdrängt. Ich wollte etwas Neues“, sagt Brigitte Schuhmann leise. Dann kam der „Gauck-Bescheid“. In einer „Erpressungssituation von strafrechtlicher Relevanz“ sei Brigitte Schuhmann zur Zusammenarbeit mit dem MfS gezwungen worden, hieß es darin. Vom Vorstand darauf angesprochen, ging Brigitte Schuhmann in die Offensive. Die Hausärztin berichtete der schweigenden Kammerversammlung von ih-
rem Fall und trat von allen Ämtern in der Kammer zurück. „Die Aufklärungs-
kampagne, die sie betrieben haben,
war richtig“, sagt sie mit fester Stimme. Ein bitterer Nachgeschmack sei jedoch geblieben. „Keiner konnte verstehen, warum ich so gehandelt hatte. Es
war immer nur über Täter geredet worden. Aber wie man zum Täter wird,
darüber hatte sich niemand Gedanken gemacht.“
Einen Antrag auf Rehabilitierung hat Brigitte Schuhmann bei der Lan­des­ärz­te­kam­mer bis heute nicht gestellt. „Ich habe einen Rehabilitierungsbescheid“, betont sie. „Da steht drin, dass ich selbst nach DDR-Recht zu Unrecht verurteilt worden bin.“ Immerhin 10 800 DM Haftentschädigung habe sie bekommen. Die Ärztin zuckt mit den Achseln. „Einer Rehabilitierungskommission könnte ich nur das sagen, was ich vor der Kammerversammlung bereits gesagt habe.“
Brigitte Schuhmann hat ihre Vergangenheit für sich aufgearbeitet. Inzwischen kann sie darüber reden – „ohne zu heulen, so wie früher“. Ihre Söhne aufzugeben kann sie sich allerdings immer noch nicht vorstellen. Ihr Standpunkt ist klar: „Ich habe mich mit dem MfS eingelassen und über Kollegen berichtet. Dafür muss ich eben heute geradestehen.“ Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann,
Dr. phil. Francesca Weil



Kasten 1: „Zur Wiedergutmachung geworben“
Das vom Staatssicherheitsdienst als „Wiedergutmachung“ bezeichnete Motiv für die Aufnahme einer IM-Tätigkeit basierte eindeutig auf der Erpressung avisierter „Kandidaten“. Diese Ärzte wurden von offiziellen Stasimitarbeitern verunsichert und unter Druck gesetzt. So wandten sich MfS-Offiziere beispielsweise an Ärztinnen und Ärzte, die als politische Häftlinge im Gefängnis oder in Untersuchungshaft saßen. Ließen sich die „Kandidaten“ auf die inoffizielle Zusammenarbeit mit dem MfS ein, wurde ihnen quälende Haftzeit erlassen.
MfS-Mitarbeiter sprachen Ärzte aber auch nach dem Bekanntwerden beruflicher Fahrlässigkeiten und Verstöße an, zum Beispiel zu Beginn der 1970er-Jahre häufig im Zusammenhang mit der Durchführung bis dato illegaler Schwangerschaftsabbrüche. Sie drohten ihnen, dass sie ihre Approbation verlieren würden, wenn sie sich der Kooperation mit dem MfS verweigerten. Des Weiteren konnten politische oder „moralische“ Auffälligkeiten das MfS veranlassen, Medizinstudenten bereits während des Studiums zum Pakt mit der Staatssicherheit zu zwingen. Druckmittel war der Verlust des teilweise schwer errungenen Studienplatzes.
Viele aus dem Motiv der „Wiedergutmachung“ heraus angeworbene IM berichteten zurückhaltend. Einige fertigten jedoch trotzdem über das erforderliche Maß hinaus ausführliche und detaillierte Personenberichte an. F. Weil



Kasten 2: Die Akte „Sabine“
Die Akte „Sabine“ besteht aus zwei Personenakten, die ausschließlich Unterlagen zur inoffiziellen Mitarbeiterin enthalten, und einem Berichtsordner. Aus den Werbungsunterlagen geht hervor, dass die IM im Gefängnis geworben wurde. Das MfS nutzte eindeutig die schwierige familiäre Situation der „Kandidatin“ aus. Angeblich habe sich die politische Einstellung der Ärztin jedoch während der Haftzeit verändert. Die durch die Straftat „Staatsfeindliche Hetze“ offenbarte „negative Einstellung zum Staat“ habe laut Führungsoffizier durch die Erziehung im Strafvollzug und der einsetzenden inoffiziellen Zusammenarbeit zu einer loyalen Einstellung der IM zum Staat geführt. Die schriftliche Verpflichtungserklärung der Kandidatin von 1975 veranlasste den Führungsoffizier, in die Papiere einzutragen, dass die IM „auf der Basis der Wiedergutmachung und Überzeugung“ geworben worden sei.
Die Unterlagen bieten das Bild einer typischen IM-Akte. Die Informantin zählte als „IMS“ zur Kategorie von inoffiziellen Mitarbeitern, die mit der „Sicherung gesellschaftlicher Bereiche und Objekte“ beauftragt wurden. Die Ärztin sollte zur „allseitigen Gewährleistung der inneren Sicherheit“ in ihrer Poliklinik beitragen. Zur Akte gehört ein relativ schmaler Berichtsordner mit einer für fünf Jahre vergleichsweise geringen Anzahl von Berichten. „Sabine“ berichtete überwiegend und detailliert über Personen, darunter über Kollegen, Messebesucher aus dem westlichen Ausland sowie über Freunde und Bekannte. Ihre Sachberichte enthalten ausführliche Informationen sowohl über die Situation in der Poliklinik als auch über generelle, das Gesundheitswesen betreffende Probleme. Die wenigen Stimmungsberichte der IMS umfassten Haltungen und Meinungen anderer Personen zum Intershop und zu Devisenbeständen unter der Bevölkerung. „Sabine“ berichtete überwiegend mündlich; der Führungsoffizier fertigte Gedächtnisprotokolle an. Ein einziges Mal berichtete die inoffizielle Mitarbeiterin den Aufzeichnungen in der Akte zufolge über eine Patientin. Während ihrer vierjährigen Berichtszeit erhielt sie vom MfS Sach- und Geldgeschenke von insgesamt 247,80 Mark; darunter waren 100 Mark als Hochzeitsgeschenk deklariert.
Die IMS zählte zu den inoffiziellen Mitarbeitern, die den Mut aufbrachten, von sich aus die konspirative Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit zu beenden. 1983 schloss das MfS den IM-Vorgang endgültig. F. Weil

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