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LNSLNS „Ein Hauptbahnhof einer asiatischen Hauptstadt mit nur zwei Bahngleisen, ein Bahnsteig, auf dem eine Militärkapelle den Reisenden den Abschied vertont, ein Bahnhof, der ab Beginn der Dämmerung bis auf ein riesiges beleuchtetes Porträt des ,geliebten Führers‘ im Dunkeln liegt – das ist der Bahnhof von Pjöngjang in Nordkorea.“
Im Herbst 2005 besuchen fünf Mediziner der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) aus Deutschland und Schweden Nordkorea. Ziel ist es, den Kontakt mit dem isolierten Land auszubauen. Geplant sind ein internationaler Studentenaustausch im Rahmen des IPPNW-Projekts „famulieren & engagieren“ sowie die Veranstaltung von Medizin-Symposien zu medizinischen und gesellschaftspolitischen Fragen.
Die IPPNW-Mitglieder Stephan Kolb und Dr. med. Lars Pohlmeier schildern in ihrem Beitrag „Nordkorea: Die Zeit steht still“ in der Online-Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes (www.aerzteblatt.de „Blick ins Ausland“) ihre Eindrücke aus einem Land, das als eines der abgeschottetsten der Welt gelten kann: die quasi-religiöse Verehrung des 1994 verstorbenen „Großen Führers“ Kim Il-Sung, das nach wie vor schwelende Problem der Mangelernährung, die oft schwierige Lage humanitärer Organisationen in einem totalitären Staat sowie die Versorgungsengpässe im Gesundheitswesen.
„Wir fahren vorbei an seichten Hügeln. Feld um Feld säumt den Weg, überall, auf jedem freien Stück Land wird Reis angebaut. Doch während der stundenlangen Fahrt sehen wir gerade einmal einen Traktor. Die Menschen scheinen mit bloßen Händen zu arbeiten, Werkzeug ist nicht zu erkennen. Die Zeit steht still.“ HK
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