ArchivDeutsches Ärzteblatt6/1997AiP: Endlich mehr Geld

SPEKTRUM: Leserbriefe

AiP: Endlich mehr Geld

Chantelau, Ernst

Zu Prämien für Ärzte und Ärztinnen im Praktikum:
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Wie aus gut unterrichteten Kreisen berichtet wird, erhalten AiP (Monatsgehalt brutto etwa 2 200 DM) von Firmen-Vertretern der Pharmaindustrie Prämien bis zu 1 000 DM, wenn sie Patienten auf neue, nicht selten umstrittene Präparate "einstellen" (wie zum Beispiel auf das Kunstinsulin Humalog). Bei Professoren dürften die Leistungen und Gegenleistungen sich auf wesentlich höherem und seriöserem Niveau abspielen. So greift die Pharmaindustrie notleidenden Ärzten unter die Arme, nicht ganz uneigennützig allerdings. Und wer bezahlt das alles? Die ahnungslosen Krankenkassen - nach dem Motto der drei Affen: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.
Prof. Dr. med. Ernst Chantelau, Klinik für Stoffwechselkrankheiten und Ernährung, Heinrich-HeineUniversität, Moorenstraße 5, 40225 Düsseldorf
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote