ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2006Die Andere Medizin: Begriffsverwirrung
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LNSLNS . . . Die Verfasser Kienle und Kiene gebrauchen häufig den Begriff der Wissenschaft. Erst beim zweiten Lesen wird klar, dass sie damit keineswegs die Naturwissenschaft meinen. Ist die Begriffsverwirrung beabsichtigt? Beispiele für die vertretene Kritik fehlen ganz. Eines sei hier genannt: Wollten die Verfasser ernsthaft unter Berufung auf wissenschaftliche Kriterien eine alternative „Heil“-Methode wie die Bachblüten-Therapie verteidigen? Stiftung Warentest hat sich um Sachlichkeit und Zurückhaltung in der Bewertung bemüht. Das ist bei dem heiklen Thema anerkennenswert. Wer selbst die Kriterien der Wissenschaftlichkeit für sich in Anspruch nimmt, disqualifiziert sich mit derartiger Polemik selbst und tut den alternativen Heilmethoden, die auch heute ihren Stellenwert haben, keinen Gefallen.
Dr. Andreas Dreher, Goethestraße 18, 77833 Ottersweier
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