ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2006Ältere Hypertoniker profitieren von niedrig dosierter Kombinationstherapie

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Ältere Hypertoniker profitieren von niedrig dosierter Kombinationstherapie

Dtsch Arztebl 2006; 103(5): A-272

EB

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LNSLNS Nach den aktuellen Leitlinien zur Hypertoniebehandlung wird der Therapieeinstieg mit einer niedrig dosierten Kombinationstherapie seit zwei Jahren gleichberechtigt zur Monotherapie empfohlen. Ob dieses Regime auch für ältere Patienten geeignet ist, wurde in einem Teil der PRIMUS-Studie* geprüft. Diese untersuchte den Einsatz der niedrig dosierten Fixkombination aus ACE-Hemmer und Diuretikum (Preterax®, Servier) im Praxisalltag. Beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie in Fulda wurden die Daten präsentiert, welche die älteren Patienten betreffen: Preterax senkte bei Patienten älter als 65 Jahre den Blutdruck nach drei Monaten um durchschnittlich 28/12 mm Hg. Der Pulsdruck – als unabhängiger kardiovaskulärer Risikofaktor – wurde um 15 mm Hg gesenkt.
Bei der Subgruppe von Patienten mit isolierter systolischer Hypertonie (ISH) konnte eine Blutdrucksenkung systolisch von minus 24 mm Hg nachgewiesen werden. Der diastolische Blutdruck änderte sich bei den ISH-Patienten wie gewünscht kaum (minus 3 mm Hg). Die Laborparameter Kalium, Natrium und Kreatinin veränderten sich unter Therapie nicht.
Nach Angaben von Prof. Heinrich Holzgreve (München) verdient die hohe Responderrate und die gute Verträglichkeit unter der Therapie mit Preterax Beachtung: Bei den Patienten > 65 Jahre sprachen 95 Prozent auf die Therapie an, bei den schwer therapierbaren Patienten mit ISH 88 Prozent. Die neuen Leitlinien zur Hochdruckbehandlung seien demnach auch auf das
Patientenkollektiv älterer Hypertoniker anzuwenden. EB

*PRIMUS-Studie: Effektivität und Verträglichkeit mit Preterax fix kombiniert und niedrig dosiert bei Hypertonie von Anfang an
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