ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2006Exzellenzinitiative: Erstauswahl beendet

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Exzellenzinitiative: Erstauswahl beendet

Dtsch Arztebl 2006; 103(6): A-301 / B-265 / C-253

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Zu den sicheren Anwärtern auf den Titel „Spitzenuniversität“ gehört nach Ansicht des Wissenschaftsrates die RWTH Aachen. Foto: dpa
Zu den sicheren Anwärtern auf den Titel „Spitzenuniversität“ gehört nach Ansicht des Wissenschaftsrates die RWTH Aachen. Foto: dpa
Spitzenuniversitäten hauptsächlich im Süden
Bei der Vorauswahl der Antragsskizzen für die Exzellenzinitiative stellten Wissenschaftsrat und Deutsche Forschungsgemeinschaft ein erhebliches Nord-Süd- und ein Ost-West-Gefälle fest. Zu den zehn bislang positiv bewerteten Antragstellern für die Förderlinie „Zukunftskonzepte“
(Spitzenuniversitäten) gehören vier Universitäten in Baden-Württemberg, drei in Bayern und je eine in Nordrhein-Westfalen, Bremen und Berlin. Nur zwei ostdeutsche Medizin-Projekte sind in der Förderlinie „Exzellenzcluster“ im Rennen. Dabei handelt es sich um Anträge der Universität Leipzig und der Technischen Universität Dresden zur Regenerativen Medizin.
In der ersten Ausschreibungsrunde hatten 74 Universitäten 319 Antragsskizzen eingereicht. Für die Endrunde wählten 20 international besetzte Gutachtergruppen 41 Anträge auf Exzellenzcluster, 39 Skizzen für Graduiertenschulen und zehn Anträge für Zukunftskonzepte aus. Etwa ein Drittel davon lässt sich der medizinischen und lebenswissenschaftlichen Forschung zuordnen. Zu den neun positiv evaluierten Exzellenzcluster-Anträgen mit medizinischem Schwerpunkt gehört auch der des erst kürzlich privatisierten Universitätsklinikums Gießen/ Marburg. Endgültig entschieden wird über die Anträge der ersten Auswahlrunde am 13. Oktober. Eine zweite Runde startet im April und wird im Oktober 2007 beendet sein. Gefördert werden sollen fünf Jahre lang 40 Graduiertenschulen, 30 Exzellenzcluster und eine noch offene Zahl von Spitzenuniversitäten. Zu den sicheren Anwärtern auf diesen Titel zählen nach Ansicht des scheidenden Vorsitzenden des Wissenschaftsrates, Prof. Dr. med. Karl Max Einhäupl, die RWTH Aachen und beide Münchener Universitäten. EB
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