ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2006Ärzteproteste: Bürokratie im Vergleich
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LNSLNS Entwicklung von Bürokratie und Einkommen über 22 Jahre vertragsärztlicher Tätigkeit stellen sich in meiner reinen
1-Mann-Psychotherapie-Praxis ganz augenfällig so dar: Ein üblicher (Papier-)Ordner für meine Quartalsabrechungen fasst gerade:
– in den 80er Jahren: 38 Quartale (neuneinhalb Jahre) ohne Computerabrechnung,
– nach 2002: vier Quartale (ein Jahr) mit oder trotz Computerabrechnung.
Seit 15 Jahren regelmäßig notwendige, für mich ebenso regelmäßig erfolgreiche Widersprüche und Klagen rechne ich zu überflüssiger Bürokratie. Dafür bekomme ich keinen Cent, ich zahle vielmehr drauf. Mein Honorar (Umsatz) pro genehmigter Sitzung Langzeit-Psychotherapie (50 Minuten) hat sich in den letzten 15 Jahren um keinen Pfennig bzw. Cent vermehrt, die von mir seit jeher möglichst niedrig gehaltenen Praxis(un)kosten dagegen schon . . .
Dr. med. Klaus Coulin,
Mehringer Straße 47 b,
84489 Burghausen
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