ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2006Fortbildung: Von der Politik nicht ernst genommen

BRIEFE

Fortbildung: Von der Politik nicht ernst genommen

Dtsch Arztebl 2006; 103(6): A-332 / B-289 / C-274

Christl, Hans-W.

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Nun ist die Zwangsfortbildung auch beim Klinikfacharzt angelangt, für den allerdings noch die Auflage 150 fachspezifischer Punkte im Unterschied zum niedergelassenen Facharzt (Begründung hierfür?!) hinzukommt. Man fragt sich, ob der jeweilige Ärztliche Direktor mit seiner bisweilen zu erkennenden Distanz zur Basis(-Arbeit) die richtige Kontrollinstanz darstellt und wem dieser seine eigene Punktesammlung vorlegt. Oder reicht z. B. im Falle konfessioneller Krankenhäuser hier dessen Zwiesprache mit dem lieben Gott? . . . Da wir Ärzte jeden Blödsinn mitmachen, (und im Punktesammeln sind wir wirklich geübt!) dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir durch die Politik und deren Gehilfen aus Jurisprudenz und Management wie Idioten behandelt werden.
Dr. Hans-W. Christl,
Gustav-Leo-Straße 9, 20249 Hamburg
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema