ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2006Fortbildung: Von der Politik nicht ernst genommen
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LNSLNS Nun ist die Zwangsfortbildung auch beim Klinikfacharzt angelangt, für den allerdings noch die Auflage 150 fachspezifischer Punkte im Unterschied zum niedergelassenen Facharzt (Begründung hierfür?!) hinzukommt. Man fragt sich, ob der jeweilige Ärztliche Direktor mit seiner bisweilen zu erkennenden Distanz zur Basis(-Arbeit) die richtige Kontrollinstanz darstellt und wem dieser seine eigene Punktesammlung vorlegt. Oder reicht z. B. im Falle konfessioneller Krankenhäuser hier dessen Zwiesprache mit dem lieben Gott? . . . Da wir Ärzte jeden Blödsinn mitmachen, (und im Punktesammeln sind wir wirklich geübt!) dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir durch die Politik und deren Gehilfen aus Jurisprudenz und Management wie Idioten behandelt werden.
Dr. Hans-W. Christl,
Gustav-Leo-Straße 9, 20249 Hamburg
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