ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2006Untersuchungen zur Früherkennung – Krebs

BÜCHER

Untersuchungen zur Früherkennung – Krebs

Dtsch Arztebl 2006; 103(6): A-333 / B-291 / C-276

Koch, Klaus

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Krebsfrüherkennung: Hochwertige Bürgerinformation
Klaus Koch: Untersuchungen zur Früherkennung – Krebs. Nutzen und Risiken. Stiftung Warentest, Berlin, 2005, 288 Seiten, zahlreiche farbige Tabellen und Grafiken, kartoniert, 19,90 €
Das Buch, von einem Wissenschaftsjournalisten verfasst und von ausgewiesenen Experten begutachtet (Schlussgutachter Prof. Dr. med. Jürgen Windeler, Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen), unternimmt den Versuch, die Treffsicherheit, den Nutzen und das Risiko der am häufigsten erörterten Krebsfrüherkennungsuntersuchungen für die breite Öffentlichkeit transparent darzustellen. Dabei wird folgendes Raster verwendet: Wie läuft die Untersuchung ab? Was kann die Untersuchung stören? Wie treffsicher ist die Untersuchung? Welche Konsequenzen hat ein verdächtiger Befund? Was nutzt die Untersuchung? Welche Risiken gibt es? Danach erfolgt die Bewertung nach dem Raster „geeignet – mit Einschränkung geeignet – wenig geeignet – nicht geeignet“. Die Informationen zur Häufigkeit der jeweiligen Krebserkrankung und zur Treffsicherheit der Untersuchungsmethoden werden durch ergänzende Tabellen beziehungsweise Grafiken veranschaulicht.
Positiv herauszuheben ist insbesondere der Ansatz, die Problematik der Abhängigkeit der Heilungschancen durch Früherkennung vom Typus der jeweiligen Krebserkrankung verständlich zu machen. Die Leistungsansprüche der Versicherten der GKV (und die vergleichbare Lage in Österreich) werden erläutert.
Die Veröffentlichung ist weit mehr als ein übliches Sachbuch. Es ist ein herausragendes Beispiel für eine hochwertige Bürgerinformation im Gesundheitswesen. Es kann für Ärzte bei der Vorbereitung einer gemeinsamen Entscheidungsfindung in der täglichen Sprechstundenpraxis sehr hilfreich sein. Norbert Schmacke
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