ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2006Asklepios-Kliniken: Weiteres Wachstum

VARIA: Wirtschaft

Asklepios-Kliniken: Weiteres Wachstum

Clade, Harald

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LNSLNS Der umsatzstärkste private Klinikkonzern in Deutschland, die Asklepios-Kliniken GmbH, Hauptverwaltung: Königstein/Falkenstein (Hessen), will auch im Geschäftsjahr 2006 weiter expandieren. Nachdem bereits Anfang 2005 die Krankenhausgruppe LBK Hamburg stufenweise übernommen wurde, plant der Konzern, die Hamburger Tochter in den kommenden Jahren an die Börse zu bringen. Hamburg soll strategischer Ausgangspunkt für weitere Akquisitionen von Großkliniken werden. Darüber hinaus plant das Unternehmen, auch im Ausland Kliniken zu übernehmen und zu erwerben. Zudem hat Asklepios Mitte November 2005 ein Joint Venture mit Siemens abgeschlossen: Gemeinsam beteiligen sich die beiden Konzerne am Neubau eines Krankenhausbaus der Tongji-Universität in Shanghai/Volksrepublik China.
Die Rating-Agentur Euler Hermes hat Asklepios die bisher erzielte Rating-Note BBB (Investment Grade) bestätigt und für das Geschäftsjahr 2006 gute Wachstumchancen prognostiziert. Das Unternehmen zeichne sich durch sehr gute Eigenmittelausstattung, hohe Liquidität und finanzielle Flexibilität aus, teilte Asklepios- Hauptgeschäftsführer Elmar Willebrand mit.
Ende 2005 betrieb der Konzern 91 Krankenhäuser und Einrichtungen, darunter in Hamburg zwei Krankenhäuser der Maximalversorgung sowie fünf Krankenhäuser der Schwerpunktversorgung. Aktuell beschäftigt der Konzern rund 33 000 Mitarbeiter – bei einer Gesamtkapazität von 20 000 Betten und jährlich mehr als 400 000 stationär behandelten Patienten. Die Unternehmensleitung gibt den Bruttoumsatz mit mehr als 1,9 Milliarden Euro an, mithin der umsatzträchtigste Klinikbetreiber in Deutschland. HC
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