ArchivDeutsches Ärzteblatt PP2/2006Bündnis Gesundheit: Geschlossen wie 1999

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Bündnis Gesundheit: Geschlossen wie 1999

Stüwe, Heinz

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Zu Gast beim Bündnis Gesundheit:Wolfgang Zöller (mit BÄK-Präsident Hoppe, r.) Foto: Georg Lopata
Zu Gast beim Bündnis Gesundheit:Wolfgang Zöller (mit BÄK-Präsident Hoppe, r.) Foto: Georg Lopata
Gesundheitsberufe erwägen gemeinsamen Protest.
Die Gesundheitsberufe sind darauf vorbereitet, notfalls zu gemeinsamen Protesten aufzurufen, wenn die politische Lage dies erforderlich machen sollte. Das haben Sprecher des Zusammenschlusses von 38 Organisationen des Gesundheitswesens auf einer Arbeitstagung im Januar in Berlin versichert. „Ich habe das Gefühl, dass wir in diesem Jahr Ähnliches erleben werden wie am 22. September 1999“, sagte der Präsident der Bundes­ärzte­kammer, Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe. Damals hatten 25 000 Angehörige aller Gesundheitsberufe gegen die rot-grünen Reformpläne demonstriert. Über weitere Proteste will das Bündnis Gesundheit entscheiden, wenn die Bundesregierung ihre Pläne für die Finanzreform der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung vorgelegt hat.
Die Ärzteproteste vom 18. Januar bewerteten die Vertreter der Gesundheitsberufe ganz überwiegend positiv. „Es reicht! Diese Botschaft an die Politik ist übergekommen“, sagte Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. Auch wenn vereinzelt vor Alleingängen der Ärzte gewarnt wurde: Die Organisatoren des „Tags der Ärzte“ am 18. Januar ernteten Glückwünsche. Der Protest gegen die Unterfinanzierung des Gesundheitswesens werde geschlossen mitgetragen, sagte Dr. Frank Dudda, Geschäftsführer des Bundesverbandes selbstständiger Physiotherapeuten. Das wurde auch dem politischen Gast der Tagung, Wolfgang Zöller, Fraktionsvize der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, verdeutlicht. Stü
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