ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2006Ärztekammer Niedersachsen: Wenker neue Präsidentin

VARIA: Personalien

Ärztekammer Niedersachsen: Wenker neue Präsidentin

Hibbeler, Birgit

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Martina Wenker Foto: Ärztekammer Niedersachsen
Martina Wenker Foto: Ärztekammer Niedersachsen
Erstmals steht eine Frau an der Spitze der niedersächsischen Ärzteschaft: Dr. med. Martina Wenker (47) ist zur neuen Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen gewählt worden. Sie löst Prof. Dr. med. Heyo Eckel (71) nach langjähriger Tätigkeit ab. Wenker setzte sich bei den Kammerwahlen Ende Januar gegen Dr. med. Cornelia Goesmann (53), Allgemeinmedizinerin aus Hannover und Vizepräsidentin der Bundes­ärzte­kammer, durch. Zum stellvertretenden Kammerpräsidenten wurde Dr. med. Gisbert Voigt (55), niedergelassener Kinderarzt aus Melle, gewählt.
Wenker, Internistin und Fachärztin für Lungen- und Bronchialheilkunde, Umweltmedizin und Allergologie, ist als Oberärztin im Kreiskrankenhaus Diekholzen bei Hildesheim tätig. Seit 1998 ist sie Mitglied der niedersächsischen Kammerversammlung, seit 2002 gehört sie dem Vorstand an. Schwerpunkte ihrer Arbeit waren bislang Qualitätsmanagement, Gesundheitsökonomie und sektorenübergreifende Versorgungsformen.
Ihr Vorgänger Eckel kandidierte nach 16-jähriger Tätigkeit nicht mehr für das Amt des Präsidenten. Der Göttinger Radiologe war seit 1982 Vorstandsmitglied der Kammer. Eckels besonderes Interesse galt den Themen Umwelt und Gesundheit. Seit 1997 engagiert er sich als Vorsitzender des Kuratoriums der niedersächsischen Landesstiftung „Kinder von Tschernobyl“, außerdem sitzt Eckel dem Ausschuss „Gesundheit und Umwelt der Bundes­ärzte­kammer“ vor. Ferner ist er Vorsitzender des Deutschen Senats für Ärztliche Fortbildung und der Akademie der Gebietsärzte.
Das Berufsleben gibt Eckel, nun Ehrenpräsident der Ärztekammer Niedersachsen, zunächst noch nicht auf: Als Chefarzt des Instituts für klinische Radiologie des Evangelischen Krankenhauses Göttingen Weende wird er erst im Sommer ausscheiden. Eckels Abteilung wird mit einer Röntgenpraxis zusammengelegt. Diesen Schritt will der gebürtige Berliner noch begleiten. Birgit Hibbeler
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