ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2006Geschichte: Auswirkung wird unterschätzt

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Geschichte: Auswirkung wird unterschätzt

Dtsch Arztebl 2006; 103(8): A-471 / B-404 / C-386

Eckmanns, Tim

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LNSLNS Herr Professor Jütte hat einen kurzen Überblick über die Grippewelle 1918 gegeben. Mir ist es wichtig, in diesem Zusammenhang auf einige Punkte hinzuweisen. Während im Deutschen Reich 4,5 bis 5,0 Promille der Bevölkerung an der Grippe starben, waren es in anderen Ländern, wie z. B. Iran (acht bis 20 Prozent), weit mehr. Entsprechend war die An-
zahl der weltweit Gestorbenen wahrscheinlich nicht 20 Millionen, sondern eher 50 Millionen. Ein in diesem Zusammenhang oft vernachlässigter Punkt ist, dass die Auswirkung der Influenza in den Entwicklungsländern völlig unterschätzt wird. Auch aktuell haben wir Befürchtungen wegen der aus dem Süden kommenden Zugvögel, ohne zu bedenken, was im Süden überhaupt passiert . . .
Tim Eckmanns, Schenkendorfstraße 1, 10965 Berlin
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