

Den zweiten Preis, dotiert mit 8 000 Euro, erhielt Dr. med. Kerstin Ketelhut, Institut für Sportwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Der mit 4 000 Euro dotierte dritte Preis wurde an Prof. Dr. med. Marion Haubitz, Medizinische Hochschule Hannover, verliehen. Einen mit 2 000 Euro dotierten Sonderpreis erhielt Dr. med. Jochen René Thyrian, Arbeitsgemeinschaft „Rauchfreie Kindheit“ am Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin der Universität Greifswald.
Else Kröner-Memorial-Stipendien – verliehen durch die Else Kröner-Fresenius-Stiftung, Dotation: insgesamt rund 750 000 Euro, an folgende Wissenschaftler: Dr. med. Stephan Brand, Klinikum der Universität München-Großhadern, Dr. med. Peter Horn, Institut für Transfusionsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover, und an Dr. med. Michael Zeisberg, Universitätsklinikum Göttingen, Abteilung Nephrologie und Rheumatologie. Brand beschäftigt sich im Rahmen seiner wissenschaftlichen Arbeit mit neuen Behandlungsmöglichkeiten für Virusinfektionen, Horn mit neuen Strategien der gentherapeutischen Behandlung einer Erkrankung von Knochenmarkzellen. Zeisberg will als Stipendiat die positiven physiologischen Funktionen von Bone Morphogenic Protein-7 in der Niere untersuchen. Ziel dieser Arbeit ist es, spezifische Therapien zu entwickeln, die ein Fortschreiten der chronischen Niereninsuffizienz verhindern und die Regenerationsfähigkeit der Niere verbessern sollen, heißt es in der Laudatio.
Europäischer Baxter Haemophilia B Research Award – verliehen und gestiftet durch die Firma Baxter Deutschland GmbH, Dotation: 25 000 Euro, an Dr. med. Cornelia Wermes, Ärztin an der Medizinischen Hochschule Hannover, in Würdigung ihrer wissenschaftlichen Arbeit mit dem Titel: „Factor IX Inhibitor in a Patient with Severe Hemophilia B – Long-time Remission with the Hannover Protocol“. Der Preis wurde im Rahmen des Hamburger Hämophilie-Symposiums überreicht.
Werner Solbach (geschäftsführender Vorsitzender der
DGHM-Stiftung), Dieter Bitter-Suermann (ehemaliger Präsident
der DGHM-Stiftung) und Preisträger Volkhard A. J.
Kempf (von links)
Foto: privat
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