ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2006Opiatabhängige: Verbesserte Substitutionsbehandlung

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Opiatabhängige: Verbesserte Substitutionsbehandlung

Bühring, Petra

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Substitution: Bessere Strukturund Prozessqualität Foto:VISUM
Substitution: Bessere Strukturund Prozessqualität Foto:VISUM
Projekt zum Qualitätsmanagement
Die seit einigen Jahren rückläufige Zahl der Todesfälle infolge des Konsums illegaler Drogen (2000: 2 030, 2004: 1 385) sei auch der Verbesserung in der Behandlung von Opiatabhängigen zu verdanken, erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing. Von den schätzungsweise 120 000 bis 150 000 in Deutschland lebenden Opiatabhängigen befindet sich knapp jeder Zweite in einer Substitutionsbehandlung. Ziel ist es, möglichst viele Betroffene erfolgreich in der Substitution zu halten, damit sich ihr Gesundheitszustand bessert und sie sich weiterführender Behandlungen unterziehen können.
Das Bundesministerium für Gesundheit hat seit Ende 2002 das Projekt „Evaluation der Implementierung von Qualitätsmanagement in der ambulanten Substitutionstherapie Opiatabhängiger“ (ASTO) gefördert, das von der Ärztekammer Westfalen-Lippe durchgeführt worden ist. Der Abschlussbericht liegt jetzt vor. Die Professionalisierung des Behandlungsablaufes habe zu einer erkennbaren Verbesserung der Struktur- und Prozessqualität in den teilnehmenden Arztpraxen und Suchtambulanzen geführt, erklärt Anke Follman von der Ärztekammer. Das begleitende ASTO-Handbuch kann dort gegen einen Kostenbeitrag von 30 Euro angefordert werden (Telefon: 0 22 51/ 9 29 26 41 oder E-Mail: bksucht @aekwl.de). Der Abschlussbericht ist auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit unter der Rubrik Forschungsberichte eingestellt: www.bmg.bund.de. PB
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