ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2006Rezepte: Pflichtangaben erweitert
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LNSLNS Ärzte müssen Darreichungsform nennen und auch für Eigenbedarf Rezept ausstellen.
Mit der Novelle der Verschreibungsverordnung sind die Pflichtangaben auf der ärztlichen Verschreibung ergänzt worden. Seit dem
1. Januar sind die Ärztinnen und Ärzte verpflichtet, auch die Darreichungsform der von ihnen verordneten Arzneimittel anzugeben. Darauf hat die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hingewiesen. Reaktionen aus den Apotheken deuteten darauf hin, dass dieses Verfahren noch nicht hinreichend praktiziert werde. Für die Apotheker berge dies Konflikte, denn die Abgabe verschreibungspflichtiger Arzneimittel auf der Grundlage einer unvollständigen Verschreibung sei nach dem Arzneimittelgesetz strafbewehrt.
Eine weitere Änderung der Verschreibungsverordnung betrifft Rezepte für den Eigenbedarf. Die Vorlage des Arztausweises reicht seit dem 1. Januar nicht mehr aus, damit Ärzte in Apotheken verschreibungspflichtige Medikamente erhalten. Sie müssen sich künftig auch für den eigenen Bedarf ein Rezept ausstellen. Außerdem kann die Abgabe von Medikamenten oder die Änderung der Abgabemenge nicht mehr telefonisch zwischen Arzt und Apotheker vereinbart werden. Apotheker benötigen vor der Abgabe jedes verschreibungspflichtigen Arzneimittels ein Originalrezept. hil/HK
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