ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2006Die Gespräche: Von der Elite-Universität weit entfernt
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LNSLNS „Charité-Chef will wenige Elite-Unis“: bereits der Kurztitel auf dem Deckblatt mutet eher humoristisch an. Demonstriert doch die Charité seit geraumer Zeit eher, wie man die Elite vertreibt. Schlechte Bezahlung und bescheidene Bedingungen für klinische Tätigkeit und Forschung erscheinen jedenfalls ungeeignet, um gutes und motiviertes Personal zu binden. Dass medizinische Forschung ohne Drittmittelgelder der Industrie bereits nicht mehr stattfinden würde, ist nicht neu und gilt sicher auch für die Zukunft. Ob es ausreicht, einerseits einigen Professoren die reichlichen Neben-
einnahmen zu belassen und andererseits darauf zu bauen, dass bei den jüngeren Wissenschaftlern der Traditionsname Charité für die Karriere zieht, darf bezweifelt werden. Da gibt es wohl auf dem Weg zur Elite-Universität noch einiges zu ordnen, damit die „Visionen“ von Professor Ganten bis 2010 überhaupt eine Chance auf Realisierung haben . . .
Dr. med. Christian Meier, Waldowallee 106, 10318 Berlin
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