ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2006Deutsche Apotheker- und Ärztebank: Mehr Kunden, mehr Gewinn

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Deutsche Apotheker- und Ärztebank: Mehr Kunden, mehr Gewinn

Flintrop, Jens

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LNSLNS Unverändert hohe Dividende für die Mitglieder

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank), Düsseldorf, verzeichnete im Geschäftsjahr 2005 einen weiteren Anstieg der Kundenzahl. Daraus resultierte ein stabiles, vom Kreditgeschäft getragenes Umsatzwachstum und ein höherer Gewinn nach Steuern.
Der Jahresüberschuss erhöhte sich um 15 Millionen auf 105 Millionen Euro. „Wir hatten uns ein Wachstum der Erträge bei einem sparsamen Umgang mit unseren Ressourcen vorgenommen“, erläutert Vorstandssprecher Günter Preuß. „Dadurch konnten wir die Aufwandsrentabilität auf 56,5 Prozent verbessern.“ In Verbindung mit dem Anstieg der Kundenzahl um 11 500 auf 289 000 sei dies die Grundlage für die „sehr erfreuliche“ Ertragsentwicklung gewesen. Der Zinsüberschuss wurde um 19 Millionen auf 465 Millionen Euro ausgeweitet. In der Zunahme des Provisionsüberschusses um 28 Millionen auf 119 Millionen Euro sieht der Vorstand der Apobank eine Bestätigung der neuen Wertpapierstrategie mit der stärkeren Gewichtung des Asset Managements, also der Vermögensverwaltung.
Der Verwaltungsaufwand stieg um 14 Millionen auf 324 Millionen Euro. Neueinstellungen, die Gründung neuer Geschäftsstellen sowie laufende Projekte zur Service- und Effizienzverbesserung beziehungsweise zur Erfüllung gesetzlicher Vorgaben seien ausschlaggebend für diesen Anstieg gewesen. Das Teilbetriebsergebnis vor Risikovorsorge erreichte bei einem Plus von 25 Millionen Euro den neuen Höchstwert von 259 Millionen Euro.
Die Bilanzsumme der größten deutschen genossenschaftlichen Primärbank erhöhte sich um 2,3 Milliarden auf 29,6 Milliarden Euro. „Das Volumen der Neuausleihungen im Darlehensbereich in Höhe von mehr als 3,3 Milliarden Euro unterstreicht unsere Marktstellung im Heilberufssektor“, analysiert Preuß. In der Bilanz komme die Nachfrage nach dem berufsständischen Know-how in Finanzierungsfragen in einer Ausweitung der Kundenkredite um 1,4 Milliarden auf 19,6 Milliarden Euro zum Ausdruck. Die Kundeneinlagen einschließlich der verbrieften Verbindlichkeiten wuchsen um 250 Millionen auf 18,6 Milliarden Euro. Das Geschäftsergebnis versetze die Bank in die Lage, eine adäquate Risikovorsorge zu treffen, die Stärkung des Eigenkapitals in angemessenem Umfang vorzunehmen und eine unverändert hohe Dividende in Höhe von sechs Prozent an die über 100 000 Mitglieder der Bank auszuschütten. JF
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