ArchivDeutsches Ärzteblatt8/1996Studie zum Krebsrisiko durch Radioaktivität

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Studie zum Krebsrisiko durch Radioaktivität

AE; Dauth, Sabine

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LNSLNS DRESDEN. Das sächsische Umwelt- und das Sozialministerium haben Ende 1995 eine Untersuchung in Auftrag gegeben, mit deren Hilfe geklärt werden soll, ob es in der Umgebung des ehemaligen Zentralforschungsinstituts für Kernforschung Rossendorf vermehrt zu Leukämiefällen kam und kommt. Entsprechende Vermutungen beunruhigten die Öffentlichkeit, heißt es in einer Pressemitteilung der Ministerien.
In einer früheren Studie war im Zeitraum von 1979 bis 1988 bei Kindern unter 15 Jahren bereits eine erhöhte Leukämierate festgestellt worden. "Den beobachteten sechs Fällen stand ein statistischer Erwartungswert von 2,84 gegenüber", heißt es in der Pressemitteilung der Ministerien. Ein Anhaltspunkt für ein erhöhtes Risiko wird darin nicht gesehen; die Abweichung bewege sich innerhalb des statistischen Streubereichs.
Die "Süddeutsche Zeitung" hat das Thema am 12. Februar in einem Beitrag aufgegriffen. Ihm ist zu entnehmen, daß Anlagen in Rossendorf nicht optimal gewartet und gesichert wurden. Das gehe auch aus einer in der DDR geheimgehaltenen Doktorarbeit hervor. AE/th
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