ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2006Günstige Prognose von malignen GIST-Tumoren

MEDIZIN: Referiert

Günstige Prognose von malignen GIST-Tumoren

Dtsch Arztebl 2006; 103(10): A-633 / B-543 / C-523

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LNSLNS Gastrointestinale Stromatumoren (GIST) wurden früher als Leiomyome, Neurofibrome, Schwannome oder entsprechende Sarkome klassifiziert; sie haben auch bei Malignität eine relativ günstige Prognose.
Die Autoren berichten über Daten von 1 458 Fällen, die in den Jahren 1992 bis 2000 beobachtet wurden, bei einer Inzidenz von 0,8 pro 100 000. Bevorzugte Lokalisation war in 51 Prozent der Fälle der Magen, in 36 Prozent waren Dünndarm, in 7 Prozent Kolon, in 5 Prozent Rektum und in 1 Prozent die Speiseröhre betroffen. In der Mehrzahl der Fälle handelte es sich um umschriebene Lokalisationen, die 1-Jahres-Überlebensrate betrug 80 Prozent, die 5-Jahres-Überlebensrate 45 Prozent. Beide Geschlechter sind etwa gleich häufig betroffen (54 Prozent Männer, 46 Prozent Frauen). Das Durchschnittsalter betrug 63 Jahre. Eine ungünstige Prognose findet man in den fortgeschrittenen Altersgruppen und dann, wenn eine operative Sanierung nicht mehr möglich ist. w

Tran T, Davis JA, El-Serag HB: The epidemiology of malignant gastrointestinal stromal tumors: an analysis of 1.458 cases from 1992 to 2000. Am J Gastroenterol 2005; 100: 162–8.

Dr. Hashem B. El-Serag, The Houston Veterans Affairs Medical Center (152), 2002 Holcombe Boulevard, Houston,
TX 77030, USA

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