VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2006; 103(10): A-641 / B-549 / C-529

EB

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LNSLNS George Tiniakos Preis – verliehen durch die Europäische Gesellschaft für Pathologie anlässlich ihrer 20. Tagung in Paris, im September 2005, für den besten Beitrag aus dem Bereich Gastroenterologie, an Dr. Martin Anlauf, Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, für seine in Kooperation mit der Züricher Arbeitsgruppe für Endokrinopathologie durchgeführte Arbeit zu den Vorläuferläsionen neuroendokriner Zellen des Duodenums bei Patienten mit multipler endokriner Neoplasie Typ 1.

Forschungs- und Entwicklungspreis – verliehen durch den Krebsverband Baden-Württemberg e.V., Dotation: 5 000 Euro, an Matthias Naegele, Student der Pflegepädagogik an der Fachhochschule Freiburg, Medizinische Klinik der Universität Freiburg, in Würdigung seines Projektes mit dem Titel „Patientenedukation: Ein Konzeptentwurf für die pflegebezogene Patientenedukation in einer onkologischen Klinik“.

Hans-Walz-Förderpreis – verliehen durch das Institut der Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart, an Dr. med. Jens Busche, Arzt in Weiterbildung, Filderstadt, in Würdigung seiner Dissertation mit dem Titel „Ein homöopathisches Patientennetzwerk im Herzogtum Anhalt-Bernburg. Die Familie Kersten und ihr Umfeld in den Jahren 1831–
1835“. In der Untersuchung analysiert Busche ein Netzwerk von Patienten des Mitbegründers der Homöopathie, Samuel Hahnemann, und erarbeitet anschaulich die Bedeutung der Diätetik in Hahemanns Therapie heraus.

Komen Community Service Award – verliehen von der Susan G. Komen Brustkrebsstiftung an die Deutsche Post World Net. Als Arbeitgeber mit dem höchsten Frauenanteil in Deutschland engagiert sich der Konzern seit Jahren mit Aufklärungskampagnen in vorbildlicher Weise gegen Brustkrebs.

Postdoktoranden-Preise der Robert-Koch-Stiftung – verliehen für herausragende Arbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses, Dotation je 3 000 Euro. Den Postdoktoranden-Preis für Hygiene und Mikrobiologie erhielt Dr. med. Volkhard A. J. Kempf, Tübingen, für seine Arbeiten zu den Grundlagen der Pathogenese durch Bartonella Henselae. Dr. med. Anne Krug, München, erhielt den Preis für Immunologie in Würdigung ihrer Arbeit zur Funktion plasmozytoider dendritischer Zellen in der Infektabwehr. Dr. rer. nat. Thomas Pietschmann, Heidelberg, wurde mit dem Preis für Virologie für seine Forschung zur erfolgreichen Vermehrung des Hepatitis-C-Virus in Zellkultur ausgezeichnet.
Verleihung der Postdoktoranden-Preise: Thomas Pietschmann, Anne Krug, Volkhard A. J. Kempf, der Laudator Bernhard Fleckenstein, Stellvertretender Vorsitzender der Robert-Koch-Stiftung e.V. (von links). Foto: H. Lüders
Verleihung der Postdoktoranden-Preise: Thomas Pietschmann, Anne Krug, Volkhard A. J. Kempf, der Laudator Bernhard Fleckenstein, Stellvertretender Vorsitzender der Robert-Koch-Stiftung e.V. (von links). Foto: H. Lüders
Prof. Dr. Brian J. Druker, Portland/USA, erhielt nicht (wie in Ausgabe 6/2006 berichtet) den Robert-Koch-Nachwuchsforschungspreis, sondern den mit 100 000 Euro dotierten Robert-Koch-Preis. EB
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