ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2006Arzneimittel-Sparpaket: Widerstand im Bundesrat

AKTUELL

Arzneimittel-Sparpaket: Widerstand im Bundesrat

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Foto: ddp
Foto: ddp
Kritik an Bonus-Malus
Die Mitglieder des Vermittlungsausschusses sollten rasch über das Arzneimittel-Sparpaket entscheiden. Jeder Monat Verzögerung kostet die Beitragszahler der Kassen rund 120 Millionen Euro,weil die vorgesehenen Einsparungen ausbleiben.“ Mit diesen Worten hat der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands, Hans Jürgen Ahrens, eine Entscheidung des Bundesrats kritisiert.
Dieser hatte am 10. März den Vermittlungsausschuss wegen des so genannten Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetzes angerufen. Die Länderkammer verlangt unter anderem, die geplante Bonus-Malus-Regelung zu streichen und die Festbeträge nicht zu stark herabzusetzen. Aufhalten kann der Bundesrat das Gesetz, das am 1. April in Kraft treten soll, jedoch nicht, nur verzögern.
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat unterdessen die Anrufung des Vermittlungsausschusses begrüßt. Die Krankenhausträger kritisieren die geplante Streichung von Naturalrabatten für apothekenpflichtige Medikamente. Rie

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote