ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2006Ulla Schmidt: Ärger um einen offenen Brief

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Ulla Schmidt: Ärger um einen offenen Brief

Dtsch Arztebl 2006; 103(11): A-656 / B-564 / C-544

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LNSLNS Deutsches Ärzteblatt weist Kritik des BMG zurück.
Das Deutsche Ärzteblatt hat den Vorwurf des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums (BMG) zurückgewiesen, es habe aus „vordergründigen Erwägungen“ die Veröffentlichung eines offenen Briefes von Ministerin Ulla Schmidt zum Arzneimittelversorgungs- und Wirtschaftlichkeitsgesetz abgelehnt. Das Ministerium hatte diesen Vorwurf am 10. März vor der Bundespressekonferenz und in einer Pressemitteilung erhoben. In einer Stellungnahme des Verlags Deutsches Ärzteblatt dazu heißt es, der als Anzeigenauftrag verpackte offene Brief sei erst weit nach Anzeigenschluss eingegangen. Grundsätzlich veröffentliche das Deutsche Ärzteblatt keine Anzeigen mit politischem Inhalt; Ausnahmen würden von den Herausgebern, der Bundes­ärzte­kammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, geprüft. Mit der öffentlichen Kritik des BMG und der Verbreitung des offenen Briefes durch dessen Pressestelle habe sich eine Entscheidung der Herausgeber über die Anzeige erübrigt. Das BMG legte offenbar Wert auf eine Veröffentlichung des Briefes vor dem 2. Nationalen Protesttag der Ärzte am 24. März. DÄ
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