ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2006Pharmafusion: Merck will Schering übernehmen

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Pharmafusion: Merck will Schering übernehmen

afp

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LNSLNS Berliner Unternehmen lehnt Angebot ab.
Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck will den Berliner Konkurrenten Schering übernehmen. Wie die Schering AG am 12. März mitteilte, plant Merck, in den kommenden Tagen ein Angebot für Schering-Aktionäre in Höhe von 77 Euro je Aktie in bar abzugeben. Das Angebot sei unaufgefordert abgegeben worden und werde zurückgewiesen, weil es Schering und seine „Zukunftsaussichten als unabhängiger Pharmaspezialist“ erheblich unterbewerte. Schering stehe mit Merck nicht in Verhandlungen, betonte das Unternehmen.
Nach Informationen der Online-Ausgabe des „Manager-Magazins“ wollen die Familiengesellschafter des Merck-Konzerns etwa 20 Prozent ihres 73-prozentigen Anteils über die Börse verkaufen. Die Erlöse aus dem Geschäft und zusätzliche rund zwei Milliarden Euro in bar sollten für den Erwerb von Schering eingesetzt werden. Mit der Übernahme entstünde ein Pharmakonzern mit einem Börsenwert von rund 16 Milliarden Euro. afp
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