ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2006Gesundheitskarte: Fortschritte bei Testvorhaben

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Gesundheitskarte: Fortschritte bei Testvorhaben

Dtsch Arztebl 2006; 103(11): A-657 / B-565 / C-545

Krüger-Brand, Heike E.

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Schmidt: Datenschutz ist Kernbestand der Akzeptanz der eGK. Foto: dpa
Schmidt: Datenschutz ist Kernbestand der Akzeptanz der eGK. Foto: dpa
Ulla Schmidt: Verträge für Testregionen noch im März
Noch im März 2006 sollen die Verträge zwischen der Betriebsgesellschaft gematik und den Testregionen zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) unterzeichnet werden. Das betonte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt bei einer Demonstrationsveranstaltung des rheinland-pfälzischen eGK-Modellprojektes im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier. „Das Telematikprojekt wird die Strukturreformen im Gesundheitswesen als wesentliches Element begleiten“, sagte Schmidt. Dabei sei der Datenschutz Kernbestand der Akzeptanz der Karte. Acht Bundesländer hatten sich als Testregion beworben. Nach Einschätzung des Ministeriums könnten erste größere Testläufe mit bis zu 10 000 Versicherten bereits Ende des zweiten Quartals beginnen. Bei positivem Verlauf sollen diese in der zweiten Jahreshälfte auf bis zu 100 000 Teilnehmer ausgeweitet werden.
In Rheinland-Pfalz nehmen zurzeit 750 Versicherte, 50 Haus- und Fachärzte sowie zwei Krankenhäuser an dem Telematikprojekt teil, das die Landesregierung mit 780 000 Euro fördert. Der Schwerpunkt liegt auf der Erprobung der arztgeführten, sektorübergreifenden elektronischen Patientenakte vita-X. Darüber hinaus beteiligt sich die Lan­des­ärz­te­kam­mer als eine von fünf Kammern auch an den Ausgabepiloten des elektronischen Arztausweises, bei denen Beantragung, Produktion und Ausgabe der künftigen Heilberufsausweise getestet werden. KBr
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