ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2006Jüdische Ärzte in der NS-Zeit: „Wir waren Ausgestoßene“

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Jüdische Ärzte in der NS-Zeit: „Wir waren Ausgestoßene“

Dtsch Arztebl 2006; 103(11): A-676 / B-579 / C-559

Schwoch, Rebecca

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Rebecca Schwoch
Rebecca Schwoch
Der Lebensweg der Jacobsohns ist beispielhaft für das Schicksal vieler Deutscher jüdischen Glaubens in der NS-Zeit. Ein Forschungsprojekt befasst sich mit den Biografien jüdischer Kassenärzte und den Strukturen der kassenärztlichen Organisation in Berlin.

Für ein paar Tage weilte Ilse Jacobson im September 2001 in Berlin. Der Grund war eine Einladung des Jüdischen Museums, dem sie Teile des Familiennachlasses vermacht hatte. Eine Schenkungsurkunde bescheinigt über 50 Dokumente, Fotos und Bücher. Die Familie Jacobsohn hatte von 1919 bis 1939 in der Brandenburgstraße 73 in Berlin-Kreuzberg gelebt. Nichts erinnert mehr an diese Adresse, da das Haus nicht mehr existiert und die Straße umbenannt wurde: sie heißt heute Lobeckstraße. In der großen Wohnung befand sich auch die Praxis von Dr. med. Arthur Jacobsohn, Allgemeinpraktiker und Geburtshelfer.
Arthur Jacobsohn: Tief in der Tradition seines Heimatlandes verwurzelt, glaubte er sich als jüdischer Deutscher vor Verfolgungen sicher.
Arthur Jacobsohn: Tief in der Tradition seines Heimatlandes verwurzelt, glaubte er sich als jüdischer Deutscher vor Verfolgungen sicher.
In der Kaiserzeit hatte Jacobsohn in Berlin sein Medizinstudium absolviert; den Ersten Weltkrieg hatte er von Anfang bis Ende als aktiver Soldat miterlebt, zuletzt an der Westfront. Das Kriegsende war auch für ihn ein großer Schock. In seiner Autobiografie schreibt er, die glorreiche Zeit des Deutschen Reiches sei mit dieser Niederlage für immer vorbei (1). In der neuen Republik, die er weder begrüßte noch ablehnte, konnte er seine medizinische Ausbildung beenden. Während einer Praxisvertretung in der Kreuzberger Alexandrinenstraße 37 lernte Arthur Jacobsohn die Tochter des Sanitätsrats Dr. med. Siegfried Brauer kennen. 1919 heiratete er die Handelslehrerin Elisabeth, die damit ihren Beruf aufgeben musste. Im selben Jahr eröffnete Arthur Jacobsohn seine eigene Praxis in der Brandenburgstraße. Ein gutes Jahr später kam Tochter Ilse zur Welt. Die dreiköpfige Familie erlebte eine ruhige und glückliche, wenngleich auch arbeitsreiche Zeit. Die Praxis florierte, der Ehemann und Vater konnte seiner kleinen Familie einen ansehnlichen Wohlstand bieten. Zum Freundeskreis gehörten Juden und Nichtjuden, eine Selbstverständlichkeit, fühlten sich doch alle in erster Linie als Deutsche.
Die Ereignisse des Jahres 1933 versetzte jüdische Familien wie die Jacobsohns zwar in Schrecken, wirklich aufgerüttelt hat es sie aber noch nicht. Arthur Jacobsohn schrieb rückblickend: „Unglücklicherweise haben wir die Realität nicht gekannt. Verborgen unter der Oberfläche verbarg sich eine Unzufriedenheit der Mehrheit der deutschen Menschen. Es wird für immer ein Geheimnis bleiben, warum wir von den tragischen Ereignissen so überrascht waren, die folgten.“ (2) Auch Ilse Jacobson erinnert sich noch: „Wir waren guten Mutes, wir dachten, das ist eine Frage der Zeit, das ändert sich.“ (3) Den jüdischen Deutschen schien es unmöglich, dass ihr Einsatz im Ersten Weltkrieg, ihre Liebe zu Deutschland, ihre Wurzeln in der deutschen Kultur plötzlich nicht mehr zählen sollten. „Das Selbstverständnis der hoch assimilierten Juden“, so Wolfgang Benz, „war ein gewichtiger, zunächst sogar der gewichtigste Grund, der gegen die Auswanderung sprach. […] Die wenigsten glaubten den Drohungen, dass die ,Judenfrage‘ mit Gewalt gelöst würde.“ (4)
Als Frontkämpfer im Ersten Weltkrieg blieb Jacobsohn auch nach 1933 noch als Kassenarzt zugelassen.
Als Frontkämpfer im Ersten Weltkrieg blieb Jacobsohn auch nach 1933 noch als Kassenarzt zugelassen.
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Diskriminierung und Ausgrenzung nahmen jedoch bald schon zu. Zur Feststellung der „arischen Abstammung“ versandten die Kassenärztlichen Vereinigungen bereits im Mai 1933 Fragebögen an alle Kassenärzte. Das Ergebnis kann man heute noch in den Einträgen auf den Karteikarten des Reichsarztregisters sehen. Gemäß Zulassungsverordnung vom 28. September 1933 wurde nur denjenigen jüdischen Ärzten die Zulassung nicht entzogen, „die aufseiten des Deutschen Reiches oder seiner Verbündeten am Weltkriege teilgenommen haben und seit dem Tage ihrer Approbation mindestens ein Jahr lang ärztlich tätig gewesen sind“. Arthur Jacobsohn hatte nicht nur aktiv für das Deutsche Reich gekämpft, er hatte auch das Eiserne Kreuz II. und I. Klasse verliehen bekommen. Das schien ihn wieder zu beruhigen, konnte er doch seine Praxis in Kreuzberg weiter betreiben. Die alltäglichen Drangsalierungen konnte man so verdrängen, und die Hoffnung auf eine Wendung zum Besseren nahm zu. Doch spätestens 1938 steigerte sich die Judenfeindschaft zur offenen Verfolgung.
In finanzieller Hinsicht hatten die Reichsfluchtsteuer oder die Devisenbestimmungen von Anfang an dafür gesorgt, dass Juden ihr Vermögen nach und nach an den Fiskus abgeben mussten. Die Reichsfluchtsteuer, die bereits 1931 eingeführt worden war, um kapitalkräftige Personen von der Auswanderung abzuhalten, wurde im Mai 1934 durch eine Absenkung des Freibetrags von 200 000 RM auf 50 000 RM verschärft. Diese Steuer war primär ein Instrument der Enteignung emigrierender Juden durch den Staat. Die Behörden begründeten diese Regelung damit – so Susanne Heim –, dass Juden ihr Vermögen auf Kosten der nichtjüdischen Deutschen angehäuft hätten (5). Was die Reichsfluchtsteuer den Emigranten an Vermögen gelassen hatte, wurde durch die restriktive Devisengesetzgebung weiter abgeschöpft. Juden mussten ihr Vermögen auf ein Sperrkonto einzahlen und konnten nur unter großen Verlusten Geld abheben; 1938 lagen die Einbußen bei 90 Prozent (6). Hinzu kam, dass auch die Zufluchtsländer die Einwanderungsbestimmungen für mittellose Emigranten nicht lockerten.
Das Attentat im November 1938 auf den deutschen Botschafter in Paris hatte nicht nur die fürchterlichen Novemberpogrome zur Folge, sondern auch die so genannte Judenvermögensabgabe, nach der die Gesamtheit der Juden mit einer Kontribution von 1 Milliarde RM bestraft wurde.
Sie betrug 20 Prozent des Vermögens über 5 000 RM, zahlbar in vier Raten. Diese Sühneleistung bereicherte die Staatskasse um insgesamt fast 1,12 Milliarden RM.
Weitere diskriminierende Verordnungen schlossen sich an: Zum 30. September 1938 erloschen per Gesetz alle Approbationen jüdischer Ärzte. Sie durften sich von nun an – sofern sie eine jederzeit widerrufliche Genehmigung des Reichsinnenministeriums auf Vorschlag der Reichsärztekammer besaßen – nur noch „Krankenbehandler“ nennen und ausschließlich jüdische Patienten behandeln. In jenem Jahr galt die „Ausschaltung“ der jüdischen Ärzte als beendet. Reichsärzteführer Gerhard Wagner konnte befriedigt feststellen: „Diesen jüdischen Verbrechern ist jetzt das Handwerk gelegt.“ (7)
Arthur Jacobsohn erhielt eine Genehmigung als „Krankenbehandler“, aber inzwischen war ihm klar geworden, dass es keine Alternative zur Auswanderung geben würde. Von nun an suchten die Jacobsohns fieberhaft nach Möglichkeiten, Affidavits für drei Personen zu bekommen. Solche Bescheinigungen von US-Bürgern, die für den Unterhalt eines Einwanderers bürgten, waren obligatorisch, um in die USA einreisen zu dürfen. Elisabeth Jacobsohn übernahm die zermürbende Aufgabe, sich um die Ausreiseerlaubnis und um Schiffspassagen zu kümmern. Sie antichambrierte bei Konsulaten und Reedereien, sie stand
um polizeiliche und finanzamtliche Unbedenklichkeitsbescheide an, regelte die zollamtliche Abfertigung des Hab und Gut. In ihrer Autobiografie (8) beschreibt sie minutiös, wie sie mit letzter Kraft diese Aufgabe bewältigte. In der renommierten Straße „Unter den Linden“ fand sie ein Reisebüro der HAPAG/Hamburg-Amerika-Linie, vor dem nicht schon Hunderte von Hilfesuchende anstanden. Um überhaupt Gehör zu finden, übergab sie dem Reisebüro-Angestellten einen Briefumschlag mit 100 RM. Damit erreichte sie, zumindest auf die Warteliste gesetzt zu werden, denn die Schiffe waren komplett ausgebucht. Für den 30. März 1939 erhielt sie doch noch drei Passagen in der 3. Klasse nach Havanna auf Kuba, die später in 1.-Klasse-Tickets umgetauscht werden konnten; von Havanna sollte es weiter in die USA gehen. Kuba verlangte ein Touristenpfand von 500 Dollar pro Person. Auch das musste bezahlt werden. Mittlerweile hatte die jüdische Loge B’nai B’rith das Logenmitglied Nathan Darsky vermittelt, der sich bereit erklärte, den drei ihm unbekannten Personen mit den lebensrettenden Affidavits zu helfen.
Nach Entzug der Approbation 1938 durfte Jacobsohn nur noch Juden behandeln.
Nach Entzug der Approbation 1938 durfte Jacobsohn nur noch Juden behandeln.
Die obligatorische Liste der Dinge, die in die Emigration mitgenommen werden sollten, wurde der Finanzbehörde pflichtgemäß übergeben. Nach der Überprüfung dauerte es nicht lange, bis der Gerichtsvollzieher in die Brandenburgstraße 73 kam, um das Einpacken, mit dem eine Firma beauftragt werden musste, gemäß der genehmigten Liste genau zu beobachten. Sämtliche Schmuckstücke waren bereits von einem autorisierten Juwelier geschätzt worden, um die entsprechende Steuer zu taxieren beziehungsweise die Abgabe an den Fiskus anzuordnen. Was blieb, waren die Armbanduhr, der Trauring und etwas Besteck. Nun wurde noch all das – vor allem an die Nachbarn – verkauft, was nicht mit auf die Reise gehen konnte. Als die Jacobsohns endlich ins Ausländeramt vorgeladen wurden, um ihre Reisepässe abzuholen, auf denen nicht nur das dicke „J“, sondern auch die Zwangsvornamen Sara oder Israel vermerkt waren, waren sie keine Staatsbürger mehr. „Wir waren Ausgestoßene, Personen ohne Nationalität, wir waren niemand“, schrieb Elisabeth Jacobsohn.
In den letzten beiden Wochen in Berlin galt es Abschied zu nehmen und zu warten. Es gab nichts mehr zu tun. Ein alter Mann aus der Nachbarschaft kam ein letztes Mal – mit einer Zange, um auch noch die letzten Nägel aus den Wänden zu ziehen. Auf Elisabeths entrüstete Frage, warum er dies tue, antwortete er lapidar: „Die können Sie doch sowieso nicht mitnehmen.“
Schwieriger Neuanfang
Gerade noch rechtzeitig konnten die Jacobsohns Deutschland in Richtung Kuba verlassen. Fotos: R. Schwoch
Gerade noch rechtzeitig konnten die Jacobsohns Deutschland in Richtung Kuba verlassen. Fotos: R. Schwoch
Am 16. April 1939 erreichte das Schiff Kuba. Nun begann die lange Wartezeit auf die Visa für die USA, ausgefüllt mit Existenz- und Zukunftssorgen. Die Gewöhnung an die neue Umgebung fiel schwer. Finanzielle Sorgen kamen hinzu: Die 150 RM, mit denen die Familie ausreisen durfte, reichten nicht lange. Glücklicherweise konnten zwei bereits emigrierte Freunde, Alfred Wittkowski und Dr. Willy Cohn, Geld überweisen. Als auch das aufgebraucht war, verkauften die Jacobsohns die meisten mitgebrachten Sachen aus Berlin. Die Ungewissheit darüber, wie lange der Aufenthalt in der Karibik noch dauern würde, zermürbte. Am 12. Dezember 1940 konnte Dr. Arthur Jacobsohn mit seiner Frau Elisabeth und Tochter Ilse endlich von Havanna nach New York aufbrechen. Bereits einen Monat später siedelte die Familie nach Chicago über, da Dr. Jacobsohn dort im Mother Cabrini Hospital eine Anstellung erhalten sollte. Ein Glücksfall – wenngleich er auch vorerst nur als Hilfsarzt arbeiten durfte. Wie alle deutschen Ärzte musste auch er zunächst das medizinische Examen erneut bestehen. In dieser Zeit sorgten Ehefrau und Tochter für einen leidlichen Unterhalt. Das State Board Examination gelang Arthur Jacobsohn zwei Jahre später; er war mittlerweile 56 Jahre alt. Die Familie war fest entschlossen, sich zu „amerikanisieren“. Dazu gehörte auch eine kleine Namensänderung: Dem Nachnamen wurde das „h“ genommen. Und sie erhielten wieder eine Staatsbürgerschaft; jener Tag im Sommer 1946 wurde groß gefeiert. Dr. Jacobson ging mit 83 Jahren in den Ruhestand. 1978 starb Elisabeth im Alter von 89 Jahren; 1980 folgte ihr Arthur mit 94 Jahren. Ilse Jacobson lebt heute 85-jährig in Oak Park/Illinois; sie ist die letzte Überlebende der Familie des Dr. Arthur Jacobso(h)n.

zZitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2006; 103(11): A 676–680

Literatur
1. Jacobson, Arthur: 57 Years in the Service of Humanity, 1912 to 1969. Memoirs of a retired Physician, o.J. (unveröffentlichtes Manuskript), S. 36. (Übersetzung aus dem Englischen: Rebecca Schwoch)
2. Jacobson, Arthur: 57 Years in the Service of Humanity, S. 52.
3. Interview Rebecca Schwoch mit Ilse Jacobson in Oak Park, März 2003.
4. Benz, Wolfgang: Das Exil der kleinen Leute, in: Benz, Wolfgang (Hg.): Das Exil der kleinen Leute. Alltagserfahrung deutscher Juden in der Emigration, München: C.H. Beck 1991, S. 13, 15.
5. Heim, Susanne: Vertreibung, Raub und Umverteilung. Die jüdischen Flüchtlinge aus Deutschland und die Vermehrung des „Volksvermögens“, in: Gesellschaft zur Förderung zeitgeschichtlicher Forschungen (Hg.): Flüchtlingspolitik und Fluchthilfe (= Beiträge zur nationalsozialistischen Gesundheits- und Sozialpolitik, Bd. 15), Berlin: Verlag der Buchläden Schwarze Risse, Rote Straße 1999, S. 107–138, hier S. 109.
6. Vgl. Heim, Susanne: Vertreibung, Raub und Umverteilung, 1999, S. 112.
7. Wagner, Gerhard: Rasse und Volksgesundheit, in: Der Parteitag Großdeutschland vom 5. bis 12. September 1938. Offizieller Bericht über den Verlauf des Reichsparteitages mit sämtlichen Kongreßreden, München 1938, S. 122–133, hier S. 123.
8. Jacobson, Elizabeth: The Stone was an Opal, o.J. (unveröffentlichtes Manuskript). (Übersetzung aus dem Englischen: Rebecca Schwoch)

Anschrift der Verfasserin:
Dr. phil. Rebecca Schwoch
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin
Martinistraße 52, 20246 Hamburg



Tagebucheintrag
In ihrem Tagebuch, das Elisabeth Jacobsohn auf der Schiffsfahrt von Hamburg nach Havanna schrieb, notierte sie:
„Eigentlich wollte ich am ersten Reisetage beginnen, am Abfahrtstage, – abends hatten wir die Koffer noch nicht öffnen können, und in einem lag dies Heft. Ich hatte mir sogar vorgenommen, in Berlin anzufangen, sobald die Vorfreude der Reisevorbereitungen sich eingestellt hatte. Diese Vorfreude aber kam nicht, kam überhaupt nicht. Es war doch alles so schwierig und umständlich: dies Listenschreiben, dies Warten auf die Packerlaubnis, dies Beschaffen von Geld für die Einreise – von all den Kriegsgerüchten ganz zu schweigen. Und dann die Bedenken: Werden wir in Cuba leben können trotz der Hitze? Werden wir alle drei gesund bleiben? Werden wir überhaupt an Land dürfen? Werden wir einigermaßen mit der Sprache fertig werden? Werden wir arbeiten und etwas verdienen dürfen? Immer denkt man ,wir’, niemals ,ich’, – immer geht es um uns alle drei. Und es ging doch eigentlich alles ganz glatt und einwandfrei: Das Geld war da, die Erlaubnis kam, das Packen ging ganz leicht, der Verkauf unserer Möbel brachte angemessenes Geld, – die Gold- u. Silbersachen mußten allerdings alle fortgegeben werden und kosteten viele Tränen: so viele liebe Erinnerungen wurden wach, – aber was half das? Dann blieben wir zurück in der leeren, kalten Wohnung; wir zogen was an und bestellten einen Wagen; Dr. Weber, der Verlobte der arischen Ärztin, die das meiste gekauft hatte, brachte uns an die Taxe und sagte: ,Denken Sie an Deutschland ohne Bitterkeit!’ Dann fuhren wir fort und kamen in die Pension am Kurfürstendamm, die Wirtin war eine keifende Alte, die das Telefonieren untersagte, aber das Zimmer war groß und warm und freundlich. Das Abschiednehmen begann, und das war traurig und schwer, dies denken: all die Alten triffst du nie mehr wieder – und die Jüngeren vielleicht auch nicht mehr. Dann fuhren wir alle nach Hamburg."

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