ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2006Vogelgrippe: Epidemie provoziert
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Auswärtigen Amtes der Bundesregierung Deutschland ist die Vogelgrippe seit 100 Jahren bekannt und weltweit verbreitet und für Wildvögel niedrig pathogen. Aus der Tatsache, dass sie jetzt auf Rügen und an anderen Stellen Mitteleuropas in toten Wildvögeln gefunden wird, kann ich nur folgenden Schluss ziehen: Das Virus muss in diesen Gegenden seit mindestens Frühjahr 2005 vorhanden sein. Jetzt im späten Winter, wenn die Tiere von der Kälte und der schlechten Nahrungsversorgung geschwächt sind, sterben einige der Vögel daran – wie das jedes Jahr geschieht – . . . Die Menschen, die bisher in Asien und der Türkei an der Vogelgrippe erkrankten und starben, hatten einen engen Kontakt mit ihren Hühnern. Immer wieder wurde berichtet, dass sie mit den Tieren in einer Hütte leben. Das bedeutet, es handelte sich um arme Menschen, die wahrscheinlich an Fehl- oder Unterernährung litten und deshalb vermehrt anfällig für Krankheiten waren. Als der Supergau der Vogelgrippe wird bezeichnet, dass sich dieses Virus mit einem menschenpathogenen Virus kreuzt. Das Vogelgrippevirus wurde jetzt künstlich zur Entwicklung eines Impfstoffs
mit einem „apathogenen Adenovirus“ gekreuzt. Wie lange wird sich dieses „Laborvirus“ im Labor einsperren lassen? Wenn wir Menschen mit solchen Naturkräften spielen, dann provozieren wir geradezu eine Epidemie. Und die Pharmaindustrie hat erreicht, was sie wollte: viel Geld verdienen mit dem Verkauf des Impfstoffs . . .
Dr. med. Sibylle Chattopadhyay, Rosmarinweg 7 B, 70374 Stuttgart
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige