ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2006Präventionsgesetz: 250 Millionen versus 185 Milliarden Euro

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Präventionsgesetz: 250 Millionen versus 185 Milliarden Euro

Dtsch Arztebl 2006; 103(11): A-689 / B-588 / C-568

Hofmeister, Martin

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LNSLNS Vor nunmehr 4,5 Jahren wurde der Bevölkerung hierzulande vom Gesetzgeber das Präventionsgesetz versprochen. Etwa zwei Jahre lang läuft bis dato die Streiterei um die zu verwendende ährliche „Präventionssumme“ von gerade mal 250 Millionen Euro. Den Streithähnen ist offensichtlich nicht bewusst, dass unsere maladaptierte Solidargemeinschaft jedes Jahr mit weiter steigender Tendenz allein 185 Milliarden Euro für Ernährungs- und Bewegungsfehler zu „blechen“ hat! Des Weiteren wollen diese „Still-Steher“ scheinbar nicht den Return on Investment in Human Health in Höhe eines Faktors von 2,3 bis 15,6 für jeden in die Prävention und Gesund­heits­förder­ung eingesetzten Euro zur Kenntnis nehmen. Es ist mir absolut unverständlich, warum die allgemein bekannte Tatsache „Schadensverhütung ist billiger als Schadenvergütung“ nicht genutzt wird.
Dr. oec. troph. Martin Hofmeister, Dachauer Straße 176, 80992 München
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