ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2006Bundeswehr: Der Geldmangel schmerzt

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Bundeswehr: Der Geldmangel schmerzt

Rieser, Sabine

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LNSLNS Schlechtere Versorgung durch Auslandseinsätze und Umstrukturierungen
Die medizinische Versorgung von Soldaten hat sich verschlechtert, weil immer mehr Sanitätspersonal der Bundeswehr für Auslandseinsätze aus Deutschland abgezogen wird. Deshalb fehlen Truppenärzte vor Ort. Im Bundeswehrkrankenhaus Ulm mussten zeitweise Operationssäle geschlossen werden. Darauf hat Reinhold Robbe, Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages, in seinem Jahresbericht 2005 hingewiesen. „Kommandeure klagen darüber hinaus zunehmend über die Zusammenlegung örtlicher Sanitätseinrichtungen und Sanitätsstellen zu regionalen Versorgungskreisen“, berichtet Robbe. Durch erhöhte Fahr- und Wartezeiten werde der Dienstbetrieb belastet. Als positives Beispiel für eine Umstrukturierung führt er die Kooperation zwischen dem Bundeswehrkrankenhaus in Bad Zwischenahn und der Ammerland-Klinik in Westerstede an. Dort erstellt die Bundeswehr unmittelbar neben der Klinik einen Neubau.
Robbe weist zudem darauf hin, dass bisher zwar wegen posttraumatischer Belastungsstörungen von Soldaten in 200 Fällen Wehrdienstbeschädigungsverfahren eingeleitet wurden. Doch Erhebungen über das Ausmaß des Syndroms fehlten. Wiederholt sei ihm gegenüber auch die zu dünne Personalausstattung der Bundeswehrkrankenhäuser in der Wehrpsychiatrie kritisiert worden. Rie
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