ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2006Chronikerprogramme: Hartmannbund will Ausstieg

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Chronikerprogramme: Hartmannbund will Ausstieg

Rieser, Sabine

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LNSLNS Kuno Winn: keine Folgen für Patienten
Der Hartmannbund hat seine Mitglieder aufgefordert, aus den Disease-Management-Programmen (DMP) auszusteigen. „An dieser Stelle können wir dem System den Kampf ansagen, ohne unseren Patienten wehzutun“, erklärte der Vorsitzende Dr. med. Kuno Winn im Vorfeld des für den 24. März angesetzten zweiten bundesweiten Protesttages der Ärzte. Für Krankenkassen seien DMP wegen der damit verbundenen Einnahmen aus dem Risikostrukturausgleich (RSA) lukrativ, für Ärzte bedeuteten sie einen erheblichen Dokumentations- und Verwaltungsaufwand ohne Verbesserung der Patientenversorgung.
Das Bundesgesundheitsministerium kritisierte den Aufruf. Erste Ergebnisse zu Chronikerprogrammen seien positiv. Ein Ausstieg der Ärzte habe für Patienten Nachteile, da dann die besondere Strukturierung der Behandlung wegfalle. Das Ministerium verwies weiter darauf, dass die Kassen für chronisch Kranke in DMP lediglich ihre Mehrausgaben ausgeglichen bekämen. Rie

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